Aktien Telekom – die Dividenden des Telekommunikationsriesen sichern

RobertB - 19. Juli 2019

Sind Aktie der Telekom für Investoren einen Grund zur Freude oder ist die Dividendenzahlung geringer als bei anderen Wertpapieren der Telekommunikationsbranche? Mittlerweile können sich die Wertpapierinhaber wieder freuen, denn nach einer stagnierenden Dividende zwischen 2013 und 2015 entwickeln sich die Zahlen des Unternehmens wieder positiv. Grund hierfür ist vor allem der stetige globale Ausbau der Telekom, die Geschäftsfelder sollen künftig weiter auf den internationalen Markt (vor allem Amerika) ausgeweitet werden. Wir zeigen, wie Investoren sich die Entwicklungen des Unternehmens durch ihren Wertpapierkauf oder andere Finanzinstrumente zunutze machen können.

  • Telekom Aktie mit Top-Dividenden für Anleger
  • Telekom Aktie lässt sich auch mit Differenzkontrakten handeln
  • Anleger können auch ETFs mit Telekom Aktie handeln
  • Aufgrund der Stabilität ist die Telekom Aktie vor allem für konservative Anleger interessant
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Aktien Telekom für private Investoren interessant

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Die Telekom ist eines der bekanntesten Unternehmen in Deutschland. Auffällig ist nicht nur die Farbgebung, denn Magenta strahlt von vielen Werbewänden, sondern auch die Unternehmenszahlen können sich sehen lassen. Die Telekom hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt und die Geschäftsfelder vor allem Richtung Globalisierung ausgebaut, um die Unternehmenszahlen zu stärken.

So wurden beispielsweise Anteile britischer oder amerikanischer Telekommunikationsunternehmen erworben, um auch international eine wichtige Rolle zu spielen. Diese Bestrebungen haben das Unternehmen zunächst viel Investment gekostet, was sich auch in den Dividendenzahlungen 2013 bis2015 niederschlug. Innerhalb dieser Zeit mussten die Wertpapierinhaber eine stagnierende Entwicklung der Dividenden verkraften. Mittlerweile scheint sich das Blatt aber zu wenden, denn die Telekom überzeugt mit einer besseren Performance.

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Telekom Aktie nur für Liebhaber der Technologiewerte?

Ist die Telekom Aktie nur etwas für Investoren, die Technologiewerte bevorzugen? Die Antwort lautet nach unseren Erfahrungen ganz klar „Nein“. Zwar gehört das Unternehmen zu den führenden in diesem Bereich in Deutschland, aber auch die steigende Dividendenzahlung ist ein wichtiger Faktor, warum Investoren sich für Telekom Papiere entscheiden können. Wer hingegen seinen Fokus primär auf den Telekommunikationssektor legen möchte, sollte nicht nur in die Aktien der Telekom investieren, sondern bestenfalls einen Aktienkorb nutzen und ETFs handeln.

Kursentwicklung der Telekom Aktien im Rückblick

Geht es um die Entscheidung, ob Investoren in die Telekom Aktien investieren sollen, ist ein Blick auf die Kursentwicklung von Vorteil. Hier zeigt sich schnell, dass das Unternehmen zwar eine erfolgreiche Tendenz vorweisen kann, aber die Anleger vor allem in den Jahren 2013 bis 2015 Geduld haben mussten. Damals verfolgte das Unternehmen eine Sparpolitik und wollte sich vor allem global weiter etablieren. Dieses strategische Ansinnen scheint aufzugehen, denn die Dividendenzahlungen der letzten Jahre zeigen ein kontinuierliches Wachstum. Anleger, die Geduld bewiesen und ihre Anteile nicht veräußert haben, wurden für ihre Entscheidung belohnt. Die Dividenden stiegen seit 2014 verlässlich an. Damals gab es für die Aktien noch 0,50 Euro; im Folgejahr 2015 waren es schon 0,55 Euro. 2016 gab es für die Investoren eine Dividende von 0,60 Euro, 2017 0,65 Euro und 2018 0,70 Euro.

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Dividendensteigerung in den nächsten Jahren angepeilt

Laut eigener Aussage der Telekom auf der Hauptversammlung soll es künftig eine kontinuierliche Dividendensteigerung geben. Ob diese ehrgeizigen Ziele erreicht werden, bleibt abzuwarten, denn die Telekom will auch weiterhin global investieren. Diese Finanzmittel können womöglich aus den Unternehmensgewinnen stammen, sodass die Investoren wieder einmal eine Geduldsprobe durchmachen und geringere Dividendenzahlungen hinnehmen müssen. Dafür bleibt jedoch ein Trost: Die Telekom Aktie hat bislang immer verlässliche Dividendenzahlungen geliefert, wenngleich sie vielleicht auch etwas niedriger als erwartet ausgefallen sein mögen.

Darum lohnt sich das Investment in Telekom Aktien: die Faktenlage

Handelsexperten schauen sich nicht nur die Kursentwicklung der Telekom Aktie an, sondern bewerten auch die Faktenlage. Hier zeigt sich, dass die Zahlen für eine Investitionsentscheidung sprechen, denn die Telekom kann auf solide Kerngeschäfte und eine ordentliche Performance zurückgreifen. Die Strategie des Unternehmens ist voll auf Wachstum ausgelegt. So ist beispielsweise bis zum Jahr 2021 ein jährlicher Umsatzzuwachs bis zu 2 Prozent geplant. Gemessen an den Zahlen von 2017 bis 2019 hat das Unternehmen sein Ziel erreicht, es gab tatsächlich einen Umsatzzuwachs von 1 bis 2 Prozent.

Kosten reduzieren und Umsätze stärken

Ziel der Telekom ist es nicht nur, die Umsätze zu stärken, sondern auch die Kosten zu reduzieren. Anhand der Zahlen zeigt, dass dies in den letzten Jahren gelungen ist. Die Ausnahme bildet allerdings das Geschäft in den USA, welches höhere Kosten verursachte. Der Grund liegt darin, dass die Telekom verstärkt auf dem amerikanischen Markt Fuß fassen will und hohe Investitionen tätigt.

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Visionen für die Zukunft

Schauen wir die Visionen der Telekom an, fällt auf, dass sämtliche Geschäftsbereiche auf Wachstum getrimmt sind. Das bereinigte Ergebnis der Aktie soll weiterhin wachsen. Von 0,96 Euro 2018 soll es künftig auf 1,20 Euro oder darüber steigen. Die Anleger dürfte es freuen, denn damit profitieren sie unmittelbar.

Struktur der Inhaber bei Telekom Aktien

Interessant ist auch die Struktur der Wertpapiere bei der Telekom. Diese Informationen stehen für interessierte Investoren transparent auf der Website des Unternehmens zur Verfügung und zeigen, dass die institutionellen Investoren die Oberhand haben. Wir haben uns die Daten mit Stand Juni 2019 näher angeschaut und festgestellt, dass auch der Bund einen Anteil an den Wertpapieren mit rund 32 Prozent hält. Die Kleinanleger sind mit circa 16 Prozent Unternehmensanteilen in der Minderheit.

Was bedeutet Minderheit für private Anleger?

Jeder Aktionär hat mit dem Erwerb von Unternehmensanteilen verschiedene Rechte und Pflichten. Wer viele Wertpapiere besitzt, kann an Unternehmensentscheidungen durch sein Stimmrecht mitwirken. Allerdings ist dieses Mitspracherecht bei den Kleinanlegern basierend auf der Stimmrechtverteilung äußerst gering. Mit circa 16 Prozent sind die Kleinanleger den institutionellen Investoren deutlich unterlegen. Das bedeutet, die institutionellen Investoren bestimmen maßgeblich mit ihrem Stimmrecht die Unternehmensgeschicke.

Trotzdem ist es für Wertpapierinhaber empfehlenswert, wenn sie bei der Hauptversammlung anwesend sind und ihr Stimmrecht wahrnehmen. Aktien-Unternehmen sind dazu verpflichtet, einmal jährlich eine Hauptversammlung einzuberufen, um die Inhaber über die Unternehmenszahlen zu informieren. Wer nicht an der Versammlung teilnehmen kann oder möchte, hat die Möglichkeit, sich schriftlich über die Unternehmenskennzahlen informieren zu lassen und das Stimmrecht schriftlich wahrzunehmen.

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Aktien Deutsche Telekom handeln – diese Möglichkeiten haben Investoren

Die Wertpapiere der Telekom stehen natürlich als Einzeltitel an globalen Börsenplätzen zur Verfügung. Wer in die Unternehmensanteile investieren möchte, benötigt allerdings einen Zugang zum Handelsplatz, eine Börsenlizenz. Private Anleger haben solch eine Lizenz nicht und benötigen deshalb einen Marktzugang. Dieser wird durch Broker oder Banken gewährt, sodass die Investoren im Portfolio die Unternehmensanteile verwalten können. Erfahrungsgemäß haben Broker basierend auf den Kosten einen klaren Vorteil gegenüber den Banken, denn die Konditionen sind deutlich günstiger. Da die Online-Broker einen kleineren Verwaltungsapparat haben, können sie ihre Finanzprodukte kosteneffizienter anbieten; was natürlich den Tradern zugutekommt.

Sofort mit eigenem Kapital starten oder zunächst auf Spielgeld setzen?

Die Investoren haben verschiedene Möglichkeiten, um in die Wertpapiere der Telekom zu investieren. Natürlich können sie direkt mit eigenem Kapital beginnen und die Wertpapiere kaufen, aber auch die Nutzung von virtuellem Guthaben ist möglich. Viele Broker stellen dafür ein Demokonto zur Verfügung, welches mit 10.000 Euro oder sogar mehr Guthaben ausgestattet ist. Damit können Investoren erste Handelserfahrungen sammeln und riskieren dabei nicht ihr eigenes Kapital.

Vor allem für unerfahrene Anleger ist diese Variante empfehlenswert, da sie häufig aufgrund der fehlenden Erfahrung und Kenntnis zur Marktanalyse fehlerhafte Trading-Entscheidungen treffen. Damit nicht das erste Investment direkt in einem Verlust endet, bietet sich das Demokonto an. So lässt sich aus Fehlern auf spielerische Weise lernen. Und beim Investment mit eigenem Kapital kann man diese Fehler vermeiden.

Anlagehorizont entscheidet über Finanzinstrument

Die Aktien der Telekom eignen sich vor allem für den langfristigen Anlagehorizont, aber was machen die Trader, die kurz- oder mittelfristig investieren möchten? Auch sie können mit dem passenden Finanzinstrument von der Wertentwicklung des Kurses profitieren. Grundsätzlich ist es immer empfehlenswert, in einem Portfolio mehrere Finanzprodukte zu vereinen, um für eine größtmögliche Diversifikation zu sorgen. So empfehlen wir, zum Beispiel Unternehmensanteile der Telekom zu kaufen und damit die langfristige Anlagestrategie zu verfolgen. Wie der Blick auf die Kursentwicklung zeigt, verläuft der Kurs der Telekom Aktie nicht immer im Aufwärtstrend. Nein, die Anleger mussten in den letzten Jahren auch Abwärtstrends aussitzen und erzielten damit ohne eine entsprechende Absicherung hohe Verluste.

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CFDs für Nutzung von Abwärtstrends

Ein adäquates Finanzinstrument im Portfolio, um genau diese schwierigen Marktphasen auszunutzen, sind die Differenzkontrakte. Sie gelten zwar als risikoreiche Derivate, sind aber wie gemacht, um den Abwärtstrend oder Seitwärtstrend einer Aktie gewinnbringend zu nutzen. Die Anleger eröffnen die Position beispielsweise auf den fallenden Kurs der Telekom Aktie und nutzen die Gewinne, um den Verlust aus dem Einzelinvestment der Titel mit Blick auf die Gesamtbilanz des Portfolios auszugleichen.

Aber Vorsicht, denn die CFDs können ohne Absicherung auch hohe Verluste einbringen. Wer den maximalen Hebel für das CFD-Trading nutzt, kann damit zwar seine Gewinne vervielfachen, ist aber auch dem höheren Verlustrisiko ausgesetzt. Deshalb empfehlen wir, mit der Positionseröffnung ein Stop-Loss zu setzen, um die Verluste (automatisch) zu begrenzen.

ETFs für leichtere Diversifizierung nutzen.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Anleger sich die Entwicklungen der Telekommunikationsbranche zunutze machen. Dafür stehen an den Börsenplätzen zahlreiche ETFs zur Verfügung, welche auch bei den meisten Brokern gehandelt werden können. Hierzu zählt etwa der iShares STOXX Europe 600 Telecommunications UCITS ETF (DE). Der Vorteil: Die Trader investieren nicht nur in einzelne Titel, sondern haben im Fonds die wichtigsten Aktien der führenden Unternehmen der Telekommunikationsbranche. Dazu gehört auch die Deutsche Telekom, die mit einem Anteil von 19,62 Prozent Gewichtung (Stand 11. Juli 2019) vertreten ist. Hinzu kommen weitere Titel wie:

  • Vodafone
  • Telefónica
  • Orange
  • Swisscom

Je nach Marktlage kann sich das Gewicht der einzelnen Titel natürlich verschieben, aber mit den ETFs haben Anleger die Möglichkeit, mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz von der Marktentwicklung zu profitieren. Ein weiterer ETF aus diesem Bereich ist der Xtrackers MSCI World Telecom Services UCITS ETF 1 C, der ebenfalls bei den meisten Brokern als Handelsmöglichkeiten zur Verfügung steht. Die Anleger können Fonds bestenfalls in ihrem Portfolio mit dem Investment in Einzelwerte und Differenzkontrakte kombinieren, um das Optimum bei der Diversifikation herauszuholen. Wer wissen möchte, wie sich dies in der Praxis auswirken kann, kann zunächst mit dem Demokonto üben, um sich die einzelnen Finanzprodukte im Portfolio mit virtuellem Guthaben zusammenzustellen und ihre Entwicklungen zu beobachten.

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Wann ist der richtige Zeitpunkt für das Investment gekommen?

Investoren und Anleger stellen sich natürlich die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für den Handel gekommen ist. Eine pauschale Antwort gibt es darauf nicht, denn entscheidend sind der Markt und das Finanzinstrument. Wir schauen uns verschiedene Marktsituationen an und zeigen, wie die Trader darauf bestenfalls reagieren können.

Telekom Aktien im Aufwärtstrend

Nehmen wir an, der Kurs der Telekom Aktien befindet sich in einem Aufwärtstrend. Für die Investoren, die bereits Unternehmensanteile besitzen, ist diese Kursentwicklung natürlich positiv. Für alle anderen Investoren, die Unternehmensanteile erwerben möchten, ist diese Marktsituation denkbar ungünstig. Für den Kauf der Unternehmensanteile ist nicht der richtige Zeitpunkt, aber die Trader können trotzdem davon profitieren. Sie können CFDs auf den Kursanstieg eröffnen und damit den Markt handeln. Auch das Investment in ETFs ist denkbar, wobei auch hier der Preis im Blick behalten werden muss.

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Telekom Aktie im Abwärtstrend

Im zweiten Szenario nehmen wir an, dass die Telekom Aktien sich im Abwärtstrend befindet. Für die Inhaber der Unternehmensanteile ist diese Situation nicht von Vorteil, denn sie erzielen in diesen Moment einen Verlust. Aber mithilfe von CFDs können sie den Verlust wieder ausgleichen, wenn sie beispielsweise die Position auf fallende Kurse eröffnen. Auch für den Kauf der Wertpapiere ist ein Abwärtstrend gut geeignet, denn die Investoren können das Wertpapier zu einem günstigeren Preis erwerben. Bestenfalls steht der Abwärtstrend kurz vor einer Umkehr, sodass die Investoren nicht nur zu einem günstigen Preis kaufen, sondern kurze Zeit später wieder von dem erneuten Kursanstieg profitieren können.

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Wie kann ich Trends richtig analysieren und frühzeitig erkennen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Investoren und Anleger einen Chart richtig analysieren. Mit den passenden Werkzeugen und Indikatoren fällt das deutlich einfacher. Für die Trendanalyse stehen die technische und fundamentale Analyse zur Auswahl, die verschiedene Ansätze und Datengrundlagen berücksichtigen. Wer Hilfe bei der Anwendung der Analysemöglichkeiten benötigt, findet bei guten Brokern Unterstützung in Form von Weiterbildungsmaterialien und Tipps und Tricks erfolgreicher Trader.

Trading-Plattform optimal nutzen

Als bekannte Trading-Plattform ist der MetaTrader 4 eine hilfreiche Anwendung, die die User bei der Chartanalyse mit hoher Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit unterstützt. Selbst weniger erfahrene Anleger finden sich mit den einfachen Anwendungen schnell zurecht und können sich Trends und Muster im Chartbild anzeigen lassen. Bewährt haben dabei verschiedene Indikatoren wie der gleitende Durchschnitt oder Trendfolgeindikatoren wie Moving Average Convergence Divergenz (MACD). Schauen wir uns an, wie diese beiden Werkzeuge für die Kursanalyse genutzt werden können.

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Gleitende Durchschnitt

Der gleitende Durchschnitt gehört zu den Analysetechniken und funktioniert ganz einfach. Im Chartbild wird mit diesem Indikator angezeigt, wie hoch der Wertpapierkurs im Durchschnitt der letzten Tage war. Die Trader können sich verschiedene Zeiträume anzeigen lassen, und damit längere Trends sichtbar zu machen. In der Praxis haben sich vor allem längere Zeiträume zwischen 90 Tagen und 200 Tagen durchgesetzt, denn damit können die Anleger den langfristigen Trend für die Wertpapiere besser erkennen.

Moving Average Convergence Divergenz (MACD)

Der gleitende Durchschnitt gibt den groben Trend eines Wertpapieres an. Dabei werden von den Investoren zwei Durchschnitte näher betrachtet; in der Praxis meistens 12 und 26 Tage. Natürlich können die Händler die Tage beliebig wählen, aber aufgrund der Erfahrungen sind diese beiden Werte für ihre Aussagekraft bekannt. Der längere Durchschnitt wird täglich von dem kürzeren Durchschnitt abgezogen und die Differenz notiert.

Was sagen die Ergebnisse aus? Liegt der Wert unter null, deutet dies auf einen weiteren Kursverlust in den nächsten Tagen hin. Für die Händler wäre dies ein geeigneter Zeitpunkt, um in die Wertpapiere zu investieren. Wenn das Ergebnis allerdings über null liegt, könnten die Investoren daraus einen steigenden Kurs in den nächsten Tagen ableiten. Grundsätzlich gilt: Ist die Differenz möglichst weit vom Nullpunkt entfernt, ist die Trendausprägung besonders stark.

Relative Strength Indikator (RSI)

Zu nützlichen Werkzeugen gehören auch die Oszillatoren. Mithilfe des RSI können die Investoren beispielsweise erkennen, wie häufig das Wertpapier gehandelt wird. Diese Einschätzung ist für die Zukunft wichtig, denn daraus erhalten die Investoren Kenntnisse zu einem möglichen Handel. Wird eine Aktie gerade besonders häufig gekauft, wird sie erfahrungsgemäß auch bald besonders häufig verkauft, was wiederum den Kurs sinken lassen kann.

Tipp
Damit die Investoren und Anleger den Umgang mit Werkzeugen und Indikatoren einfach und ohne Risiko üben können, empfehlen wir ein Demokonto beim Broker mit virtuellem Guthaben zum Üben. Außerdem sollte der Anbieter viele Weiterbildungsmöglichkeiten zu den Tools und Indikatoren bereitstellen, um den Anlegern den praktischen Umgang zu erleichtern.
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Fundamentale Analyse für Wertpapiere anwenden

Beim Handel der Wertpapiere ist wichtig, eine Analyse durchzuführen, um keine Fehlkäufe zu tätigen. Neben der technischen Analyse gehört die fundamentale Analyse zu den wesentlichen Hilfsmitteln für die Auswahl. Diese Form der Analyse beschäftigt sich nicht mit dem Kursverlauf, sondern konzentriert sich vor allem auf die Informationen zum Unternehmen selbst. Auch Fakten zur Branche können bei der Analyse Berücksichtigung finden.

Das beinhaltet die Fundamentalanalyse

Bei der Fundamentalanalyse geht es darum, den inneren Aktienwert zu bestimmen. Er wird mit dem aktuellen Kurs verglichen und im Anschluss eine Aussage über unterbewertete oder überbewertete Aktien getroffen. Liegt der aktuelle Aktienkurs unterhalb des inneren Wertes, wird die Aktie als unterbewertet eingestuft. Daraus ergibt sich für die Investoren ein Kaufsignal. Ist der aktuelle Aktienkurs allerdings höher als der innere Wert, gilt die Akte als überbewertet, was ein Signal für den Verkauf ist.

Diese Faktoren sind wichtig für die Fundamentalanalyse

Die fundamentale Analyse wird von unerfahrenen Anlegern nicht so gern genutzt, da sie auf der Betrachtung verschiedener Unternehmenskennzahlen beruht. Gerade für angehende Trader ist die Sammlung der Daten und die damit verbundene Aussagekraft nicht leicht zu bewerkstelligen. Mit etwas Übung und Lernbereitschaft lässt sich die fundamentale Analyse allerdings gut durchführen. Kennzahlen, auf welche die Anleger dabei achten sollten, sind die Dividendenrendite, der Gewinn die Aktie und das Kursgewinnverhältnis. Diese Angaben finden die Investoren im Factsheet zum Wertpapier oder auf der Website der AG.

Welcher Broker ist für mich geeignet?

Um die Telekom Aktien handeln zu können, benötigen Investoren einen Marktzugang. Er wird durch Broker oder Banken zur Verfügung gestellt. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass zwar auch Banken attraktive Konditionen für den Wertpapierhandel anbieten, die im Vergleich zu Online-Brokern allerdings deutlich teurer sind. Deshalb haben sich die Broker in den letzten Jahren zunehmend mit ihren Angeboten etabliert. Wie finden Investoren aber einen geeigneten Broker, der genau zu ihren Ansprüchen und der Anlagestrategie passt? Wie habe auf Basis unserer Erfahrungswerte wichtige Kriterien für die Auswahl passender Broker zusammengefasst.

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Auswahl der Wertpapiere und anderer Finanzinstrumente

Die Auswahl der Finanzprodukte ist bei einem guten Broker enorm wichtig. Schließlich sollen die Investoren nicht nur in Telekom Aktien investieren, sondern bestenfalls für die Diversifikation (die Risikostreuung) im Portfolio sorgen. Dazu empfiehlt es sich, auch andere Wertpapiere oder Finanzprodukte zu nutzen. Bestenfalls handeln die Trader branchenübergreifend und konzentrieren sich nicht nur auf Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche, sondern mischen beispielsweise mit Gesundheitsbranche, Rohstoffen, Devisen, Kryptowährungen oder anderen Assets. Damit dies überhaupt möglich ist, muss der Broker natürlich eine entsprechende Quantität zur Verfügung stellen. Deshalb ist eine große Auswahl an Handelsinstrumente ein Indiz für einen guten Broker.

Trading-Kosten

Die Trading-Kosten beim Broker sind ebenfalls zu berücksichtigen. Müssen Anleger hohe Transaktionskosten zahlen oder Gebühren für die Kontoführung entrichten, sind dies alles Aufwendungen, welche den eigentlichen Gewinn schmälern. Deshalb empfehlen wir, bei der Auswahl des Broker sauf möglichst niedrige Kosten und höchste Transparenz bei der Gebührenkalkulation zu achten. Erfahrungsgemäß stellen die meisten Broker das Trading-Konto kostenfrei zur Verfügung, allerdings werden bei längerer Inaktivität hohe Gebühren erhoben. Um dies zu vermeiden, empfehlen wir mindestens einen Trade monatlich.

Kontomodelle

Auch die Auswahl der Kontomodelle ist nicht bei jedem Broker gleich. Einige bieten nur ein Konto, andere verschiedene Konten mit variablen Trading-Kosten. Im besten Fall sollte ein guter Broker nicht nur ein Live-Konto, sondern auch in Demokonto mit virtuellem Guthaben und ohne zeitliche Limitierung anbieten. Für angehende Trader empfiehlt es sich auch, ein Trading-Konto mit einer geringen Mindesteinzahlung zu nutzen, denn häufig agieren diese Trader zu Beginn mit wenig Kapitaleinsatz. Fordert ein Broker eine zu hohe Mindesteinzahlung, setzt das die Trader unter Druck und sie müssen womöglich mehr einzahlen, als sie vorhatten, und gehen damit ein höheres Risiko ein.

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Weiterbildungsangebote möglichst kostenfrei

Ein Zeichen für einen guten Brokers sind auch kostenlose Weiterbildungsangebote. Hier hat sich erfahrungsgemäß in den letzten Jahren viel getan. Nahezu alle renommierten Broker stellen mittlerweile ein umfangreiches Weiterbildungsangebot zu Trading-spezifischen Themen zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Tutorials, Videos oder Webinare.

Tipp: Social Trading als Trend

Soziale Netzwerke boomen und bekommen immer mehr Mitglieder. Der Austausch mit der Community ist beliebter denn je. Warum also nicht auch beim Handel von Wertpapieren und anderen Finanzinstrumenten das Wissen der Community nutzen? Es gibt eine Möglichkeit, wie Anleger das optimal umsetzen können: Social Trading. Einer der bekanntesten Anbieter in diesem Bereich ist der Broker eToro. Die Trader haben die Möglichkeit, sich mit einem Konto zu registrieren und verschiedene Finanzinstrumente zu handeln.

Der Clou: Der Austausch mit der Community in verschiedenen Foren und auf Feeds ist völlig kostenfrei. Auf diese Weise haben Investoren und Anleger die Chance, Gleichgesinnte zu kontaktieren und zu aktuellen Marktsituation deren Meinung zu hören. In der Theorie ist dies natürlich von Vorteil, in der Praxis hat es allerdings auch Nachteile: Es ist nicht immer ersichtlich, ob es sich um fundierte Meinungen handelt, denn jeder registrierte User kann seine Ansichten in den Foren kundtun.

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Beim Copy Trading ganze Portfolios nutzen

eToro bietet aber nicht nur die Möglichkeit, sich mit der Community auszutauschen, sondern ermöglicht auch das Copy Trading. Die Anleger können komplette Portfolios erfolgreicher Trader 1:1 kopieren und dafür eigenes Kapital einsetzen. Natürlich gibt es hier keine Garantie auf Gewinne, aber die Performance der Copy Trader zeigt schnell, wie erfolgreich sie in letzter Zeit waren und welches Risikoniveau sie haben. Wer bei der Auswahl der Copy Trader ein glückliches Händchen beweist und umsichtig vorgeht, kann damit erste Gewinne erzielen.

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Fazit: Aktien Telekom mit Top-Dividende handeln

Wertpapiere der Telekom sind für viele konservative Anleger eine echte Chance, um am Telekommunikationsmarkt zu verdienen. Das Unternehmen hat es in den letzten Jahren geschafft, seine Position nicht nur in Deutschland, sondern vor allem auch global weiter auszubauen. Das ging jedoch nicht ganz ohne Abstriche für die Wertpapierinhaber. Vor allem zwischen 2013 und 2015 mussten die Investoren reduzierte Dividenden verkraften. Alles stand unter dem strategischen Ziel, künftig weiter zu wachsen und vor allem mehr Anteile auf dem amerikanischen Markt zu erobern. Dieses Vorhaben setzte die Aktiengesellschaft konsequent durch, wie auch die Unternehmenszahlen zeigen.

Mittlerweile sind die Dividenden wieder gestiegen und die Ziele für die nächsten Jahre sind ehrgeizig. Das dürfte die Inhaber der Aktien freuen. Der Blick auf die Zukunft ist aber auch für Investoren interessant, die noch nach geeigneten Wertpapieren suchen. Entscheidend ist es, den günstigen Moment anzupassen, um die Aktie der Telekom zu kaufen. Dafür nutzen die Investoren bestenfalls einen Abwärtstrend, der sich unter Zuhilfenahme von technischer und fundamentaler Analyse prognostizieren lässt. Sie können ebenfalls in Unternehmensanteile der Telekom investieren oder die Kursentwicklung der Aktie nutzen. Melden Sie sich dafür bei einem Broker an und testen Sie Ihre Chancen auf Gewinne.

Grafik Quelle: shutterstock.com

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