Handeln ohne Spreads – Flatex in Zusammenarbeit mit Morgan Stanley

Ruben Wunderlich - 14. Juni 2016

Für alle Broker gilt zurzeit ein außergewöhnlich gutes Angebot. Durch die Zusammenarbeit von Flatex Select und Morgan Stanley sind Kunden in der Lage Handelsinstrumente ohne Speads, kostenfrei, zu handeln.

    • Um welches Angebot handelt es sich genau?

Was wird angeboten?

  • Wie lange können Sie es in Anspruch nehmen?
  • Wieso wurde das Angebot in Leben gerufen?

Diese Fragen werden im folgenden Artikel beantwortet.

Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich war nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann und einem BWL-Studium 6 Jahre lang im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er nun für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert auf aktiendepot.de aktuelle News & Entwicklungen rund um die Finanzmärkte.

Handel ohne Spreads

Bis zum 30.06.2017 können Sie alle Handelsprodukte, die von der US-amerikanischen Bank Morgan Stanley herausgegeben werden, über den Broker Flatex kostenlos handeln. Diesen günstigen Handel bietet der Broker Flatex in Zusammenarbeit mit dem Finanzinstitut seinen Kunden an. Bereits ab 500 Euro Ordervolumen können Sie die Wertpapiere im Direkthandel außerhalb der Börse ohne Spreads kaufen und verkaufen.

 

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Welche Produkte stehen zur Auswahl?
Trader bekommen eine große Auswahl an Long- und Short-Instrumenten mit Flatex Produkten die durch Morgan Stanley herausgegeben werden. Dies umfasst Mini Futures und auch Open End Turbos – alles handelbar ohne eine monatliche Beschränkung.
Als Basis gelten nach wie vor:

  • MDAX
  • DAX
  • TecDAX
  • EURO STOXX 50
  • NASDAQ 100
  • S&P 500

Besonders Daytrader könnten an dem Angebot interessiert sein, da alle Instrumente einen Hebel von mindestens 10 aufweisen.

Welche Bedingungen sind an das Angebot geknüpft?
Die Menge an Bedingungen hält sich definitiv in Grenzen und ist leicht einzuhalten. Nur zwei Voraussetzungen müssen eingehalten werden:

  • 1. Voraussetzung: Mindestordergröße von 500 Euro
  • 2. Voraussetzung: Orderaufgabe über den außerbörslichen Direkthandel mit dem Emittenten

Wer ist Morgan Stanley?

Unter dem Namen verbirgt sich die Morgan Stanley Bank, ein US-amerikanisches Finanzinstitut, das seinen Hauptsitz in New York hat. Morgan Stanley gehört zu den 30 Großbanken, die vom Financial Stability Board, kurz FSB, als systemisch bedeutsames Finanzinstitut eingestuft wurden. Unter anderem gilt sie als Mitbegründer der börsennotierten MSCI, welche durch ihre Aktienindizes bekannt ist.

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Was führte zu der Zusammenarbeit von Flatex und der Morgan Stanley Bank?

Der Onlinebroker Flatex ist deine Tochter der FinTech Group in Frankfurt. Deren CEO Frank Niehage überraschte in Vergangenheit mit einem aggressiven Wachstumskurz und einem deutliche Ziel vor Augen.

Ende 2015 trat er mit Flatex aus dem Einlagensicherungsfond des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) aus, mit der Begründung, dass die Mitgliedschaft zu teuer sei. Durch den Austritt sind die Gelder der Flatex Kunden allerdings “nur” noch bis zu einer gesetzlich vorgeschriebenen Höhe von 100.000 Euro geschützt. Wer mehr besitzt, verliert im Insolvenzfall was darüber hinausgeht. Laut Niehage besitze jedoch kaum ein Kunde so viel mehr Vermögen auf dem Verrechnungskonto für Wertpapiertransaktionen, weshalb dieser Schritt gerechtfertigt scheint.

Nochmal zur Betonung: Vom Einlagensicherungsfonds abgedeckt sind nur Gelder auf dem Verrechnungskonto. Kapital welches angelegt ist, bleibt davon ohnehin unberührt.

Ein weiteres Ziel Niehages sei, bis 2019 das im leicht regulierten Entry Standard der deutschen Börse eingetragene Unternehmen zu einer One-Billion-Dollar-Gesellschaft zu machen. Ein gewagter Schritt, da die Fintech Group grade erst einmal 270 Millionen Euro, also 300 Millionen Dollar, wert ist.
Eine Zusammenarbeit mit Morgan Stanley wäre somit für die Fintech Group, als auch für die das US-Amerikanische Finanzinstitut an sich, von Vorteil.

Die Rolle der Morgan Stanley Bank

Da Flatex auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen könnte, befasst sich die US-Bank, so einige Stimmen aus Finanzkreisen, mit dem Gedanken, sich mit einer Kapitalerhöhung von 5 Prozent an der Fintech Group zu beteiligen.

Zudem möchte sie großflächig im deutschen Markt für Optionsscheine und Zertifikate angreifen. Zu dem Vorhaben zählt die Kooperation mit dem Onlinebroker Flatex. Über den Broker möchte die Bank ab Mitte 2016 Exchange Trades Products direkt an den Endkunden herausgeben. Dabei handelt es sich um das Angebot, welches am Anfang des Artikels vorgestellt wurde.

Das in Zertifikaten investierte Vermögen in Deutschland ist zwar seit der Finanzkrise deutlich gefallen, dennoch ist der deutsche Markt nach wie vor einer der Größten, das weltweit.

Fazit: Jetzt von der günstigen Trading Aktion Flatex Select profitieren

Flatex besitzt rund 150.000 Kunden, die als überdurchschnittlich handelsaktiv eingestuft wurden. Mit einer Zusammenarbeit erhofft sich die Morgan Stanley Bank ebenfalls einen Aufstieg in die Top Liga des deutschen Marktes. Die Vermarktung übernimmt Flatex, und das Ausfallrisiko verbleibt nach wie vor bei Morgan Stanley.

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