Aktien BVB – beim Fußballclub mitbestimmen & Dividende sichern

RobertB - 19. Juli 2019

Die BVB Aktie ist nur etwas für Fußballfans, oder doch nicht? Seit der Dortmunder Verein mit dem Verkauf der Anteile im Oktober 2000 begann, ist bei der Kursentwicklung der Aktien viel passiert. Zunächst gab es einen wahren Ansturm, denn die Fans wollten unbedingt Anteile an ihrem Fußballclub erwerben. Dabei überschlug sich der Kurs nahezu innerhalb von 24 Stunden. Allerdings kam schnell die Ernüchterung, denn immer weniger Anleger wollten die BVB Aktien kaufen. Ein ähnliches Schauspiel gab es auch in den weiteren Jahren, sodass sich Hochs und Tiefs immer wieder abwechselten.

  • Dividende der BVB Aktie 2018 bei 0,060 Euro; Dividendenrendite im selben Jahr bei 0,75 Prozent
  • BVB Aktie eng mit dem sportlichen Erfolg und Misserfolg der Mannschaft verbunden
  • Einführungspreis der BVB Aktie lag bei 11,00 Euro; Kurs im Juli 2019: circa 9,00 Euro
  • BVB Aktie auch auf CFDs handelbar
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Aktien BVB: wie alles begann

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Borussia Dortmund war der erste deutsche Fußballclub, der in die Fußstapfen der internationalen Vereine stieg und einen Börsengang realisierte. Am 31. Oktober 2000 war es soweit und die Anleger konnten die Aktien kaufen. Seitdem hat sich der Kurs der BVB Aktie enorm entwickelt, war aber stetigen Schwankungen unterlegen. Der Aktienkurs ist etwa vergleichbar mit der Historie und den Siegen des Fußballclubs: Mal gewinnt man und mal gewinnen die anderen.

Mit der Erstemission erzielte Borussia Dortmund einen Erlös von circa 130 Millionen Euro, denn die Nachfrage war enorm. Innerhalb von 24 Stunden wollten unzählige Fans die Aktien für damals 11 Euro kaufen und sorgten damit für einen Ansturm, den so vielleicht nicht einmal die Bosse des Fußballclubs geahnt hatten. Die Euphorie war allerdings auf einen Tag begrenzt, denn bereits der Schlusskurs an diesem Tag zeigte einem Verlust, er lag bei 10,05 Euro.

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BVB Aktie kann nicht mit der Weltelite mithalten

Das ehrgeizige Ziel, dass die BVB Aktie mit den großen Namen der Fußballclubs im Börsenhandel mithalten könne, sollte sich beim Blick auf den Kursverlauf nicht bewahrheiten. Dennoch versuchte die Führungsriege des Fußballclubs alles, um die Aktie weiter anzukurbeln und bewarb das Papier stoisch. Mithilfe der Erlöse aus dem Wertpapierverkauf wollte der Fußballclub neue Spieler erwerben und damit in den Fußball-Olymp aufsteigen. Zunächst schien dieser Plan auch aufzugehen, denn 2002 gewann der BVB – für viele überraschend – die Meisterschaft in Deutschland. Und im Siegestaumel stieg auch der Kurs der BVB Aktie.

Die BVB Aktie auf Talfahrt – 2002 ging fast nichts mehr

Dem Siegeszug an der Börse nach der gewonnenen Meisterschaft folgte der Talfahrt für die BVB Aktie. Der Kursverfall hatte viele Ursachen, wobei die Einkaufspolitik des Vereins für viele Experten einer der wesentlichen Gründe war. Der BVB verpflichtete hochkarätige und teure Spieler, welche aber nicht den erhofften sportlichen Erfolg brachten. Für viele Fans war klar: Realität und Anspruch im Verein drifteten immer weiter auseinander, was sich auch beim Kurs des Wertpapieres zeigte. Die Unzufriedenheit war nicht nur auf dem Fußballplatz spürbar, sondern auch bei den Investoren, denn des Wertpapiers sank weiter und die Dividendenzahlungen ebenso. Hinzu kamen Schuldenberge, 2005 stand der Verein mit circa 118 Millionen Euro in der Kreide. Die Folge: Das Stadion wurde verkauft und im Anschluss zu einem überhöhten Preis gemietet.

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Existenz des BVB bedroht: Aktien im Dauertief

Zur Zeit der Verschuldung sprach der Fußballclub sogar von einer existenzbedrohenden Situation. Diese Aussage beunruhigte natürlich die Investoren, was zu einem weiteren Kursverlust führte. Wer in die Zukunft des Clubs und die Aktie vertraute, konnte nun zu einem enorm günstigen Preis Anteile erwerben. Besser wurde es erst, als die Führungsriege Verantwortung übernahm und Präsident Gerd Niebaum zurücktrat. Allerdings sollte es noch weitere Monate dauern, bis der BVB sportlich und wirtschaftlich aus dem Tal der Tränen herausfand. Zunächst verkaufen die Investoren ihre Wertpapiere massenhaft, denn die Schlagzeile, dass der BVB seine Lizenz verlieren sollte, schlug ein wie eine Bombe.

BVB Aktie im Keller: 2,00 Euro für Anteile

Die negativen Schlagzeilen um den Fußballclub und die Uneinigkeit im Management sorgten dafür, dass der Preis für die BVB Aktie sogar bis auf circa 2,00 Euro sank. Erst, als Hans-Joachim Watzke ein Machtwort sprach und seine ambitionierten Ziele für den Fußballclub vorstellte, beruhigte sich die Stimmung wieder etwas. Die Wertpapierinhaber fassten neues Vertrauen und gaben dem Fußballclub und vor allem Watzke eine Chance.

Dieses Vertrauen sollte, wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt, nicht enttäuscht werden. Unter der neuen Führung setzte der BVB auf einen energischen Sparkurs, wobei vor allem die Gehälter der Spieler gekürzt und die Einkaufspolitik angepasst wurden. Die Folge war zwar ein finanzieller Aufwind, aber dieser ging auf Kosten des sportlichen Erfolges. Leistungsträger verließen den Verein, was dem Fußballclub zwar zunächst liquide Mittel in die Kassen spülte, aber auch dem Erfolg abträglich war.

Aktien BVB

Mittelmäßigkeit bei Wertpapierkurs

Anstelle der einstigen Weltklasse Mannschaft gab es nur noch Mittelmäßigkeit – selbst in der Bundesliga. Nur wenige Spieler hielten bis dahin dem Verein die Treue und avancierten bei den Fans zu Kultfiguren. Dem Wertpapierkurs war das allerdings egal, denn auch er bewegte sich in der Mittelmäßigkeit des Börsengeschehens. Für Anleger, die günstig in die Fußball AG investieren wollten, ein idealer Zeitpunkt. Für alle Wertpapierinhaber allerdings weniger, denn sie mussten weitere Monate auf einen Kursanstieg warten.

Rückkauf des Stadions sorgte für Aufwind

Die Bemühungen für eine erfolgreiche Sanierung schaffte nicht nur bei den Fans neues Vertrauen, sondern auch bei Investoren. Der BVB konnte mit Unterstützung der Bank Morgan Stanley seine Heimstätte, das Stadion, zurückkaufen und sparte damit längerfristig die horrenden Mietkosten. Die Eigenkapitalquote der Fußball AG wurde im Zuge dessen auf 34,5 Prozent von ursprünglich 20,7 Prozent erhöht. Diese Euphorie war auch beim Kurs der BVB Aktie spürbar, wenngleich sie nur kurz anhielt. Im August 2006 notierte dank dem Rückkauf des Stadions bei circa 2,40 Euro, Ende 2007 waren es nur noch circa 0,90 Cent.

Jürgen Klopp vollbrachte nicht nur Fußballwunder, sondern auch die Trendwende bei der BVB Aktie

Das Fußballmärchen des BVB schien nicht mehr wahr werden zu wollen, bis der Prinz in Form von Jürgen Klopp auf den Plan trat. Die Vereinsführung verpflichtete ihn zum Cheftrainer mit dem Ziel, dass der sportliche Erfolg zurückkehrte. Gesagt, getan. Jürgen Klopp bescherte Borussia Dortmund bekanntermaßen nicht nur die deutsche Meisterschaft, sondern avancierte auch zum Liebling der Fans. Das sorgte auch bei der Aktie für Aufwind. Nicht zuletzt durch die Champions-League-Teilnahme wurden Milliarden in die klammen Kassen des Fußballclubs gespült, was zugleich den Aktienkurs beflügelte. 2010/2011 schien das Erfolgsjahr für die gebeutelten Investoren zu werden, denn innerhalb weniger Monate verdreifachte sich der Aktienkurs.

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BVB Aktie erholte sich langsam

Die Saison 2010/2011 sowie 2011/2012 versetzte den gesamten Ruhrpott in Euphorie und die Investoren ins Träumen. Der Verein gewann zwei Meisterschaften und den DFB-Pokal und war endlich wieder im Fußball-Olymp angekommen. Der Kurs der Aktie konnte allerdings nicht lange mithalten und sank Ende 2012 auf unter 2,00 Euro. Trotzdem lief es in der Saison 2012/2013 bestens für den BVB, obgleich sich der Fußballclub bei der Meisterschaft hinter Bayern München einreihen musste. Finanziell ging es weiter bergauf, denn Bayern München war den Borussen ein Vorbild. Der Fußballclub aus Dortmund schaffte es, weiter finanziell zu den Münchnern aufzuschließen und erwirtschaftete im ersten halben Jahr einen Umsatz von 124,1 Millionen Euro in der Saison 2012/2013.

Champions League verbessert Bilanz

Vor allem die Einnahmen aus der Teilnahme in der Champions League sorgen für eine bessere BVB-Bilanz, denn der Gewinn lag in dieser Saison bei circa 14,2 Millionen Euro (legte circa 1,4 Millionen Euro im Vergleich zur vorherigen Saison zu). Für die Aktionäre gab es aber kaum etwas vom Kuchen, denn die Aktie notierte im April 2013 bei circa 3,00 Euro.

Aktien BVB Dividende

2017/2018 – ein Erfolgsjahr für den BVB

2017/2018 war die erfolgreichste Saison des Fußballclubs, der Umsatz betrug 498,04 Millionen Euro. Davon profitierte auch die Aktie, welche mittlerweile sogar die Marke von 10 Euro übersprungen hatte, mittlerweile aber wieder (Stand Juli 2019) auf circa 9,00 Euro zurückgefallen ist.

Dividenden der BVB Aktie in der Entwicklung

Die Dividende ist für viele Anleger ein wichtiges Kriterium, um in eine Akte zu investieren oder eben nicht. Es gibt allerdings einen Unterschied zwischen der Dividende und der Dividendenrendite. Bevor wir die Entwicklung der Dividende und der Dividendenrendite der BVB Aktie seit 2000 näher betrachten, zeigen wir die Unterschiede zwischen beiden Begriffen.

Dividende vs. Dividendenrendite

Die Dividende ist für Anleger besonders wichtig, denn die Aktiengesellschaft zahlt sie nach Abzug von Zinsen, Abschreibungen und Steuern einmal jährlich an die Aktionäre aus. Der Rest wird als Rücklagen für künftige Investitionen einbehalten. Die Dividendenrendite bezieht den Aktienkurs und die Dividende ein, setzt beide ins Verhältnis. Als Faustregel gilt: Je höher die Dividendenrendite, desto mehr kann sich der Wertpapierbesitz lohnen.

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Entwicklung der Dividenden von 2000 bis 2018

Schauen wir uns zunächst die Entwicklung der Dividende von 2000 bis 2018 der BVB Aktie an. Die Auszahlung erfolgte erst ab 2012 mit 0,06 Euro. 2013 und 2014 gab es 0,10 Euro und 2015 mussten die Investoren einen Rückgang um 50 Prozent verkraften, denn es wurde nur eine Dividende von 0,05 Euro gezahlt. 2016 gab es eine erhöhte Dividende mit 0,06 Euro bis 2018. Die Ziele des Fußballclubs sind ehrgeizig, denn das Management möchte künftig steigende Dividenden auszahlen. Ob dies gelingt, werden die Hauptversammlungen der nächsten Jahre zeigen.

Dividendenrendite der BVB Aktie

Wir erinnern uns: Je höher die Kennzahl der Dividendenrendite, desto besser für Investoren. Unter diesem Gesichtspunkt schauen wir uns die Zahlen für die BVB Aktie an. Mit der Zahlung der Dividende 2012 begann die Berechnung der Dividendenrendite. Sie wurde im selben Jahr mit 2,21 Prozent bestimmt. 2013 gab es durch die enorme Erhöhung der Dividende eine Erhöhung der Dividendenrendite auf 2,75 Prozent. 2014 lag die Dividende ebenfalls bei 0,10 Prozent wie im Vorjahr, aber die Dividendenrendite nahm ab.

Gezahlt wurden nur 2,59 Prozent. 2015 betrug die Dividendenrendite 1,25 Prozent und 2016 1,14 Prozent. Trotz der gleichen Dividende im Folgejahr nahm die Rendite weiter ab und betrug 2017 0,98 Prozent. Auch 2018 ging es trotz gleichbleibender Dividende von 0,06 Euro bei der Rendite noch einmal bergab. Sie betrug nur 0,75 Prozent.

Dividenden Aktien BVB

Dividenden kein alleiniges Entscheidungskriterium für Wertpapierinvestment

Zwar sind die Dividenden ein wichtiges Indiz für viele Investoren, um sich für oder gegen eine Aktie zu entscheiden, aber sie sollten nie alleiniges Kriterium sein. Auch der Gesamtzustand der AG sowie die strategischen Ziele sind für die künftige Unternehmensentwicklung maßgebend. Bei Fußballclubs sind beispielsweise angestrebte Transfer oder sportliche Ziele ein wesentlicher Motor für die Wirtschaftlichkeit und den Erfolg eines Unternehmens. Deshalb sollten die Investoren bei ihrer Entscheidungsfindung immer auf solche Meldungen achten und sie mit einbeziehen.

Wertpapiere von Fußballclubs mit Sonderstellung

Es gibt weltweit über 20 börsennotierte Fußballclubs, der BVB ist einer von ihnen. Nicht nur für Fans sind Wertpapiere von Fußballvereinen eine interessante Investitionsmöglichkeit, sondern auch für andere Investoren. Dabei macht die Unternehmensentwicklung den besonderen Reiz aus. Einem Fußballclub geht es nicht nur um die schnöden Zahlen, so wichtig diese auch sind. Stattdessen steht der sportliche Erfolg oder Misserfolg im Fokus, der für die Einnahmen von enormer Bedeutung ist.

Wer in Wertpapiere eines Fußballclubs investiert, sollte deshalb auch das Transfergeschehen und die allgemeine Erfolgsverteilung der Fußballclubs auf internationalem Niveau im Blick behalten. Die Bundesliga ist zwar eine wichtige Einnahmequelle für die Clubs, aber das internationale Geschäft ist es, das die großen Summen in die Kassen spült. Das zeigt sich auch am Beispiel der BVB Aktie, welche erst durch die Einnahmen der Champions League so richtig an Fahrt gewann.

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Fußball-Aktien mit Sportwetten vergleichbar?

Viele Experten der Branche gehen sogar soweit, die Fußball-Aktien mit Sportwetten zu vergleichen, denn das Risiko ist auch bei den Wertpapieren präsent. Zeigt ein Club über mehrere Spiele hinweg eine schlechte Performance, so verliert er nicht nur wichtige Punkte in der Tabelle, sondern versetzt häufig auch die Wertpapierinhaber in Unruhe. Spürbar wird dies nicht selten durch massive Verkäufe, vor allem, wenn klar wird, dass der Klassenerhalt bedroht oder die Teilnahme an wichtigen internationalen Wettbewerben nicht mehr möglich ist. Deshalb sind Fußball-Aktien für konservative Anleger mit geringem Risikoniveau weniger geeignet.

BVB Aktie kaufen oder doch die Finger davon lassen?

Ist die BVB Aktie für mich geeignet oder soll ich doch lieber in andere Wertpapiere investieren? Diese Fragen stellen sich Investoren vor allem mit Blick auf die Entwicklung der Dividenden, aber es gehört deutlich mehr zur Entscheidungsfindung. Aufgrund ihres Risikos ist die BVB Aktie nichts für Anleger, die eine niedrige Risikotoleranz haben. Jedes verlorene Spiel oder Ausscheiden aus einem Wettbewerb kann sich sofort auf den Kurs des Wertpapieres niederschlagen und eine hohe Volatilität erzeugen.

Deshalb sind die Wertpapiere von Fußballclubs vor allem für Investoren geeignet, die damit ihr Portfolio diversifizieren möchten und auch dem Risiko nicht abgeneigt sind. Zwar kann die BVB Aktie auf eine vernünftige Dividende blicken, ist aber im Vergleich der Dividenden anderen Clubs deutlich unterlegen.

Aktien BVB

Bayern München oder BVB?

Der ewige Konkurrenzkampf wird nicht nur auf dem Fußballplatz zwischen dem BVB und dem FC Bayern München ausgetragen, sondern auch an der Börse. Allerdings gibt es bei der Bayern München AG einen wesentlichen Unterschied: Die Anteilseigner sind nicht etwa Fans oder private Investoren, sondern institutionelle Anteilseigner. Den Löwenanteil hält der FC Bayern München selbst, gefolgt von der Adidas AG, der Audi AG und der Allianz SE. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz in den letzten Jahren massiv steigern; 2017/2018 betrug er mehr als 657 Millionen Euro. Wer als privater Anleger ein Stück vom Kuchen abhaben möchte, wird leer ausgehen, denn die Wertpapiere gibt es von den Münchnern nicht für sie zu kaufen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Kauf der BVB Aktie gekommen?

Haben sich Investoren dazu entschieden, tatsächlich in die BVB Aktie investieren zu wollen, stellt sich die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist. Zwar kostet die Aktie im Vergleich zu anderen Wertpapieren der Fußballclubs mit circa 9,00 Euro (Stand Juni 2019) vergleichsweise wenig, aber dennoch macht die Masse natürlich einen hohen Kapitalbedarf. Wer beispielsweise 100 Wertpapiere erwerben möchte, muss circa 900 Euro investieren (zuzüglich Transaktionskosten).

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Niedrige Kurse erkennen und beim Kauf sparen

Vor allem für Investoren, die über begrenzte Eigenkapitalmittel verfügen, sollte eine Aktie immer einen möglichst günstigen Preis haben. So können sie bei gleichem Kapitaleinsatz mehr Anteile erwerben und erhalten damit bestenfalls auch höhere Dividenden. Um den geeigneten Einstiegszeitpunkt zu finden, ist die Kursanalyse empfehlenswert. Die Investoren können die technische und fundamentale Analyse nutzen, um die Abwärtstrends zu prognostizieren. Fällt der Kurs der BVB Aktie, ist dies natürlich für die Inhaber nicht von Vorteil, aber für die Käufer. Sie können zu einem günstigeren Preis Unternehmensanteile erwerben und investieren bestenfalls, wenn der Abwärtstrend kurz davor ist, eine Umkehr zu erleben. Dann schlagen die Investoren gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Kauf zum günstigen Preis und Mitnahme des Gewinns bei Kursanstieg.

In Wertpapiere oder CFDs investieren – oder doch beides wählen?

Ist das Investment in Wertpapiere oder die Anlage in CFDs für mich die richtige Wahl? So oder so ähnlich lautet die Frage bei vielen Tradern, wenn es um die Streuung ihres Kapitals geht. Schauen wir uns an, für wen Wertpapiere und für wen CFDs geeignet sind.
Wertpapiere sind geeignet für…

Aktien eignen sich am besten für Investoren, die langfristiges Wachstum anstreben und bereit sind, die Höhen und Tiefen zu überwinden, um dorthin zu gelangen. Wie viele Wertpapiere aber tatsächlich im Portfolio der Investoren landen, ist immer von verschiedenen Faktoren abhängig, wie beispielsweise:

  • Risikobereitschaft
  • Zeithorizont
  • Finanzielle Ziele

Natürlich streben Anleger das maximale Wachstum durch die Investitionen an, aber natürlich können beim Wertpapierinvestment Abwärtstrends auftreten, die nicht selten das Gesamtergebnis zunächst nach unten ziehen. Deshalb geht es darum, das richtige Gleichgewicht des Aktieninvestments zu finden, um auch schlechte Zeiten zu überstehen und am Ende tatsächlich Gewinne zu erzielen.

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Zeitlicher Rahmen bei Wertpapieren

Wenn es um den Zeitrahmen geht, sind Aktien ein Marathon, kein Sprint. Möchten Anleger innerhalb kurzer Zeit Geld zurückhaben, sollten sie nicht in Aktien investieren. Wertpapiere werden häufig von konservativen Investoren genutzt, da vor allem die großen Unternehmen erfahrungsgemäß eine recht ordentliche und stabile Dividende bieten.

Fundamentale und technische Analyse für Kursbestimmung nutzen

Um den geeigneten Zeitpunkt im Kursbild zu erkennen, können die Investoren verschiedene Analysemöglichkeiten nutzen. Die Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse hat sich in der Praxis bewährt, denn beide verfolgen unterschiedliche Ansätze und bieten im Ergebnis ein umfangreiches Resultat mit Blick auf den Kursverlauf. Während die technische Analyse die Kursdaten (auch die historischen) berücksichtigt und dadurch mögliche Muster und Trends ableitet, konzentriert sich die fundamentale Analyse auf die Unternehmenskennzahlen.

Die fundamentale Analyse ist aber für unerfahrene Anleger häufig schwer umzusetzen, weil einfach die notwendige Kenntnis und Erfahrung zur Anwendung fehlt. Deshalb empfehlen wir, beim Broker der Wahl mit einem kostenlosen Demokonto zu beginnen, um die theoretischen Grundlagen zu üben und dafür nicht das eigene Kapital einsetzen zu müssen. Auch, wenn die Trading-Entscheidungen auf Basis der Analysen falsch waren, geht schließlich kein eigenes Kapital verloren, sondern nur das virtuelle Spielgeld, welches durch den Broker mit dem Demokonto zur Verfügung gestellt wird.

Grundwissen aufbauen und Weiterbildungsangebote der Broker nutzen

Viele Broker stellen ihren Kunden aber nicht nur das Demokonto zur Verfügung, sondern auch das nötige Wissen rund um den Handel. Hierzu gehören die Grundlagen zur technischen und fundamentalen Analyse. Angehenden Tradern empfehlen wir, die (meist sogar kostenlosen) Weiterbildungsangebote zu nutzen und sie mit dem Demokonto zu kombinieren. Das richtige Grundlagenwissen ist für den längerfristigen Handelserfolg entscheidend, sodass sich die Investoren dafür ausreichend Zeit einräumen sollten.

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BVB Aktien kaufen oder andere Finanzinstrumente handeln – was ist die bessere Wahl?

Die Investition in die BVB Aktien kann sich natürlich im Portfolio längerfristig als Erfolg herausstellen. Schließlich hat es der Fußballclub geschafft, aus dem sportlichen und finanziellen Tief der letzten Jahre herauszukommen und wieder ganz oben mitzuspielen. Allerdings zeigt die Historie von Borussia Dortmund auch, dass die Wertpapiere von Fußballclubs nicht zu den konservativen Finanzinstrumenten gehören, denn ihre Entwicklung ist eng mit dem sportlichen Erfolg verknüpft.

In der einen Saison ist ein Fußballclub ganz oben, in der anderen Saison im Mittelfeld oder sogar ganz aus der Klasse verschwunden. Beim Fußball sind sämtliche Ergebnisse denkbar und deshalb müssen die Investoren bei Wertpapieren von Fußballclubs auch eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen. Für alle Anleger, die möglichst sicher mit langfristigem Anlagehorizont am Vermögensaufbau arbeiten möchten, kann die BVB Aktie ein Mittel sein; wir empfehlen dazu allerdings die Risikoabsicherung durch andere Wertpapiere oder Finanzinstrumente.

Mit CFDs Portfolio diversifizieren und Verluste begrenzen

Differenzkontrakte werden neben dem direkten Kauf der Wertpapiere bei vielen Brokern angeboten. Sie gelten als risikoreiche Derivate, haben aber auch das Potenzial, Verluste auszugleichen. Wie funktioniert dies bei all der Widersprüchlichkeit? Natürlich sind Differenzkontrakte aufgrund der Hebelwirkung riskant, denn ohne ausreichende Absicherung des Verlustes können die Trader deutlich mehr verlieren, als eigentlich geplant war. Allerdings lässt es der Hebel auch zu, höhere Gewinne zu erzielen. Vor allem bei volatilen Märkten ist die Eröffnung einer CFD-Position von Vorteil.

CFD-Handel am Beispiel

Wenn beispielsweise der Kurs der BVB Aktien fällt, verlieren die Investoren zunächst. Diese Verluste können sie aber mit dem Positionshandel wieder ausgleichen, wenn sie auf den fallenden Kurs die Position eröffnen. Wer dafür den maximalen Hebel nutzt, kann mit vergleichsweise wenig Kapital hohe Gewinne erzielen. Damit nicht nur die rasche Gewinnmitnahme im Fokus steht, sondern auch die Verlustbegrenzung, empfehlen wir die Eröffnung einer Stop-Loss-Position. Vor allem für Hobby-Trader ist es von Vorteil, wenn sie die Position automatisch begrenzen.

Auf diese Weise müssen sie nicht ständig den Kurs verfolgen, sondern wissen, dass die Position automatisch beim Erreichen des vorher definierten Limits (für Gewinn und Verlust gleichermaßen) schließt. Böse Überraschungen oder zu hohe Verluste bleiben aus und die Hobby-Trader können sich auf ihren Alltag konzentrieren; sie erhalten bei Positionsschließung eine Benachrichtigung durch den Broker.

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Diversifikation im Portfolio ein Muss

Grundsätzlich ist die Diversifikation im Portfolio immer von Vorteil, um die Verluste breit zu streuen. Neben dem Investment in BVB Aktien, können die Anleger auch in Wertpapiere anderer Fußballclubs oder besser noch branchenübergreifend in andere Unternehmensanteile investieren. Gleiches gilt für CFDs oder andere vom Broker angebotenen Finanzinstrumente. Für die Diversifikation sind auch ETFs oder Zertifikate denkbar. Doch auch hier gilt: Auf die Risikoabsicherung achten, denn jedes Investment ist mit einem Verlustrisiko verbunden.

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Fazit: Aktien BVB für attraktive Dividenden sorgen

Die BVB Aktien erfreuen nicht nur Fans, sondern auch private und institutionelle Anleger. Mit ihrer Einführung 2000 versprach sich der Fußballclub enorme Einnahmen und einen sportlichen Dauererfolg. Allerdings währte die Euphorie nur wenige Stunden, denn der ursprüngliche Preis von 11,00 Euro sank innerhalb von Stunden auf circa 10 Euro. Im Laufe der Jahre mussten die Aktionäre durch finanzielle Krisen, die sogar die Lizenz bedrohten, und bei sportlichen Misserfolgen große Geduld beweisen.

Zwar stiegen die Dividenden zwischenzeitlich wieder auf 0,100 Euro, aber in den letzten Jahren wurde nur eine Dividende von 0,060 Euro gezahlt. Die Dividendenrendite sank sogar von 2016 bis 2018 stetig und wurde 2018 mit 0,75 Prozent angegeben. Im Vergleich zu anderen Fußballclubs an der Börse sind solche Zahlen für viele Anleger ernüchternd, aber dennoch kann die BVB Aktien mit ihrem günstigen Kaufpreis von gegenwärtig unter 10 Euro (Stand Juli 2019) überzeugen. Für alle Aktionäre, die ihr Herz nicht nur an den Fußball verloren haben, sondern auch Unternehmensanteile eines Clubs besitzen wollen, kann die BVB Aktie eine interessante Investitionsmöglichkeit darstellen.

Grafikquelle: shutterstock.com

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