ETF Handel auch bei eToro möglich

Ruben Wunderlich - 15. Januar 2016

Seit kurzem können Händler auch beim Social Trading Broker eToro ETFs handeln. Bisher war es möglich, CFDs auf Aktien, Indizes, Devisen und Rohstoffe zu handeln. Neu hinzugekommen sind vergangenen Jahres auch 30 verschiedene ETFs.
Außerdem haben Trader nun die Möglichkeit, die Höhe des Hebels noch weiter zu verfeinern.

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich war nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann und einem BWL-Studium 6 Jahre lang im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er nun für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert auf aktiendepot.de aktuelle News & Entwicklungen rund um die Finanzmärkte.

Der Anbieter eToro ist ein Social Trading Broker. Das bedeutet, dass andere Nutzer die Trades anderer Händler im eigenen Depot kopieren können. Natürlich können sie auch selbst handeln. Auch ein Mix (selbst handeln und gleichzeitig anderen Tradern folgen) ist möglich.

Das Folgen und Kopieren anderer Trader funktioniert dabei voll automatisch, es müssen also nicht jede Trades “von Hand” eingetragen werden. Wer erfolgreich Strategien umsetzt kann von anderen Nutzern kopiert werden. Ab einer bestimmten Anzahl an “Followern” erhält der Trader auch eine feste Vergütung von eToro.

eToro revolutioniert die Branche immer wieder mit neuen Innovationen.

Derzeit ist diese wie folgt gestaffelt:

  • Ab 50 Kopierer – $ 350 Festgehalt pro Monat
  • Ab 250 Kopierer – $ 1.000 Festgehalt pro Monat
  • Ab $ 300.000 verwaltetes Vermögen (AUM) – 2% des jährlichen AUM oder $ 1.000 pro Monat (je nachdem welcher Betrag höher ist

Die Anzahl der Kopierer muss jedoch in dem betreffenden Monat konstant die erforderliche Zahl haben. Die TOP Trader haben derzeit mehrere Tausend Follower.

ETFs decken weitere Märkte ab

Bisher konnten zwar eine ganze Reihe an Indizes gehandelt werden. Allerdings ausschließlich europäische und die großen US-Amerikanischen und ein Australischer Index. Wer von den Kursverläufen in Emerging Markets profitieren wollte, ging leer aus. Mit Hulfe der ETFs können Händler jetzt auch auf russische oder brasilianische Aktienmärkte spekulieren.


Der Social Trading Broker eToro bietet sowohl Long- als auch Short-Positionen auf ETFs an. In der Regel ist das bei ETFs nicht machbar. Doch so ist es möglich, auch auf fallende Märkte zu setzen.

Mit Hilfe der ETFs kann auch auf eine ganze Branche spekuliert werden, statt nur auf Einzeltitel. So gibt es beispielsweise einen ETF auf Finanz-Aktien oder Goldminen-Betreiber. Auch wenn hier eine ganze Branche repräsentiert wird und nicht nur ein einzelnes Unternehmen, so sollte ein Investment trotzdem sorgfältig abgewogen werden.

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Jetzt auch mit Hebel 1:1

eToro führte auch den neuen Hebel 1:1 ein – was im Prinzip ja dann gar keinen Hebel mehr darstellt. Dadurch können Trader ihr Risiko nun noch weiter minimieren. Für Trader, die auf hohe Followerzahlen aus sind, hat das einen weiteren positiven Aspekt. Im Profil der Händler wird seit kurzem auch ein Risikofaktor ausgewiesen. Dieser soll dem Follower helfen, die Risikobereitschaft des Traders einzuschätzen.
Je höher ein Trader Hebel ansetzt, umso höher ist der Risikofaktor (Daneben spielen natürlich auch weitere Faktoren eine Rolle). Im Umkehrschluss bedeutet das: Je niedriger der Hebel – sogar 1:1 – umso geringer der Risikofaktor. Bei Devisen können Händler bis zu einem Hebel von 30:1 traden. Hier sind große Hebel teilweise auch erforderlich, da es sonst zu keinen nennenswerten Veränderungen kommt.

Im ETF Bereich sind maximale Hebel bis 5:1 möglich.

Zwar ist für viele Follower eine möglichst hohe Rendite das Hauptkriterium. Doch eToro ist damit auf einem guten Weg, weg von dem Image einer “Zockerbude”.

Die Mindestanlage wurde vor einiger Zeit ebenfalls nach oben gesetzt. Sie beträgt nun $ 200. Mehr Infos und Erfahrungen zum Social Trading Broker gibt es auch hier: eToro Social Trading Test.


eToro erweitert sein Angebot an Basiswerten ständig. Über 450 Aktien sind derzeit (Stand 03/2019) handelbar. Darunter auch chinesische, russische und US-Amerikanische Aktien. Es lohnt sich also, immer mal wieder zu schauen, was sich geändert hat.
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