Aktiendepot

Ayondo Social Trading im Test

Mindesteinlage1000 €
GebührenSpreads
DemokontoJa
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Ayondo im Test: Erfahrungen mit dem Social-Broker für CFDs – und deutlichem Verbesserungsbedarf!

Ayondo gehört zur wachsenden Zahl der Social-Broker und wurde im Jahr 2009 in England aktiv, wo sich auch heute noch der Hauptsitz des Unternehmens befindet. Deutsche Kunden werden seit dieser Zeit von London aus ebenfalls angesprochen. Hinter dem Social-Trading-Angebot auf ayondo.com steht die ayondo markets Limited (ehemals Gekko Global Markets Ltd.). Nach Angaben bei XING hat das Unternehmen 11-50 Mitarbeiter in Deutschland. Eigene verlässliche Aussagen hierzu gibt es aber leider nicht. Die meisten der Mitarbeiter arbeiten wohl am Standort in Frankfurt (Main). Social Trading Dienstleistungen für den deutschen Markt werden laut Impressum „ausschließlich durch ayondo GmbH erbracht“. Gegründet wurde der Social Broker von Julian Handte und Manuel Heyden. Im Februar 2015 ging das Unternehmen eine Kooperation mit StockPulse ein. Dieses Unternehmen beschäftigt sich mit Social Media und Nachrichtenanalyse für den Finanzmarkt.

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"Next Generation Social-Trading" mit ayondo - Wie ist das zu verstehen?

Mit Social-Trading „in einer neuen Dimension“, CFD-Trading mit „innovativen Tools, Mobilität und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis“ und Daytrading lockt der Social-Broker ayondo interessierte Kunden. Weil das nachprüfbar ist, hat die Aktiendepot-Redaktion im Test von ayondo Erfahrungen aus der Praxis mit diesen Versprechungen verglichen.

Worüber versucht sich ayondo von den übrigen Social-Brokern abzuheben?

Ayondo behauptet, dass „Next Generation Social-Trading“, „automatisches Folgen von Top Tradern“ und „der Zugang zu den innovativsten, transparentesten und intuitivsten Finanzprodukten“ diesen Social-Broker besser als seine Konkurrenz machen. Im Test hat die Aktiendepot-Redaktion diese Behauptungen mit der Praxis verglichen.

Gelingt es ayondo Investment und Soziales auf einen Nenner zu bringen?

Ayondo sieht sich selbst als revolutionär im Bereich „Traden und Investieren für Privatanleger“ an. Nach Einschätzung dieses Social-Trading-Anbieters sind dafür „einzigartige Tools“, „ein breit gefächertes Produktangebot“ sowie „bestmöglicher Service“ ausschlaggebend. Im ayondo-Testbericht hat die Aktiendepot-Redaktion dazu praktische Erfahrungen gesammelt.

Sind die Argumente von ayondo überzeugend für Trading-Einsteiger?

Schon das Motto des Anbieters ist ein Versprechen: „Empowering You“. Aber auch die Aufforderung „Folgen Sie Top-Tradern oder werden Sie selbst Signalgeber“ soll aus interessierten Webseiten-Besuchern auf ayondo.com treue Kunden machen. Einen Schwerpunkt legt ayondo in seiner Werbung auf die Einfachheit seines Angebotes, wohlwissen, dass die Finanzmärkte komplex sind. Gerade deswegen hat die Aktiendepot-Redaktion den Test gemacht.

Unsere Erfahrungen: wie hat ayondo im Aktiendepot-Test abgeschnitten?

Kosten für den Handel: 3 (doppelt gewichtet)
Kundenservice: 3 (doppelt gewichtet)
Risiko: 4
Sicherheit: 3
Wissensvermittlung: 3
Benutzerfreundlichkeit: 3
Mobiles Trading: 3
Trader & Follower: 4
Zusatzangebote: 2
Rechtliches: 2

 

Gesamtnote: 3,1

Pro

  • Faire Gebühren, aber wenig Transparenz
  • Wenige Kontaktmöglichkeiten im normalen Zeitfenster
  • Sehr vielfältiges Wissensangebot, leider mit Werbung verknüpft
  • Akzeptables mobiles Angebot für Apple und Android
  • Viele Angebote, aber nicht für Daytrader
  • FCA-Regulierung und gute deutschsprachige AGB
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Contra

  • Risikohinweise nur mit Mindeststandard
  • Durchschnittliche Online-Sicherheit
  • Solide Nutzeroberflächen mit leichten Mängeln
  • Fehlende Kommunikation zwischen Trader & Follower

Kosten für den Handel - Faire Gebühren, aber wenig Transparenz

Social Trading ist zumindest in Deutschland ein noch recht neuer Trend. Wie das nun mal bei neuen Trends so ist, gibt es zu Beginn viele Anbieter, von denen sich im Laufe der Zeit nur die besten durchsetzen. Um nicht einfach wahllos jeden Social Trading Broker zu testen, hat die Aktiendepot-Redaktion bereits eine Vorauswahl von 6 Social-Brokern getroffen. Weil bei einem Anbieter wie ayondo meist unterschiedliche Finanzinstrumente gehandelt werden können, sind die Kosten für den Handel naturgemäß unübersichtlich. Wir haben die Herausforderung angenommen und die derzeit noch kaum vergleichbaren Social-Broker im Test so vergleichbar wie möglich gemacht.

Jedes Kundenkonto bei ayondo, das ist ganz charakteristisch für einen Social-Broker, ist grundsätzlich unentgeltlich. Ayondo bietet hier die beiden Möglichkeiten: CFD-Konto und Social-Konto. Ein Konto ist also für das Social-Trading mit CFDs gedacht, das andere für unabhängigen CFD-Handel. Ab einer Mindesteinlage von 1000 EUR kann mit dem Handel begonnen werden. Bei ayondo gibt es keine direkten Orderkosten oder Gebühren, im CFD-Handel gelten die Spreads. Erst nach einiger Suche findet sich auf der Webseite eine kurze „Gebührenübersicht“. In der heißt es, dass lediglich bei Übernachtpositionen Gebühren entstehen. Performance-Gebühren (also Gebühren auf den Gewinn) gibt es keine. Ayondo und der Top-Trader erhalten ihre Kommission direkt aus dem Geld-/Brief-Spread und können sie monatlich abrechnen. Dafür erhalten sie je nach persönlicher ayondo-Karrierestufe 1-5 USD. Eine mit der Performance gekoppelte Abrechnung ist in Planung. Bei unserer Recherche hat die Aktiendepot-Redaktion insgesamt lange nach diesen Informationen gesucht. Im Sinne der Transparenz wäre es gut, wenn die Gebühren-Übersicht besser auf der Webseite platziert würde.

Obwohl der Markt und das Interesse an Social-Trading wachsen, liegen zu ayondo noch keine Testresultate von Fachmagazinen oder von Fachkonferenzen vor. Zusammenfassend erhält dieser Social-Broker in unserem Test in der Kategorie „Kosten für den Handel“ eine „befriedigende“ Testnote.

Erfahrungen mit dem ayondo-Kundenservice - Wenige Kontaktmöglichkeiten im normalen Zeitfenster

Soziale Netzwerke leben ja – wie der Name schon deutlich macht – von der Interaktion der Nutzer untereinander. Dieser Gedanke kommt auch bei Social Trading Broker wie ayondo zum Ausdruck. Doch neben der Interaktion zwischen Anlegern bzw. zwischen Anlegern und Tradern, sollte auch eine Kommunikationsmöglichkeit zum Support bestehen. Unsere Redaktion testet daher in jedem Review auch den Kundenservice des Brokers. Dabei legen wir Wert auf eine umfangreiche Verfügbarkeit sowie eine hohe Kompetenz der Mitarbeiter. Zudem untersuchten wir auch, welche Erfahrungen mit ayondo andere Fachmagazine in dieser Hinsicht bereits gemacht haben.

Ayondo ist über drei gut auffindbare Kanäle erreichbar. Wer ayondo kontaktieren möchte, kann dies über: Telefon und E-Mail. Im Bereich CFD-Handel ist auch der herkömmliche Post-Weg möglich. CFD-Handel gibt es zusätzlich im Telefonhandel. Ayondo scheint aber E-Mail und Telefon klar zu bevorzugen. Das passt nicht optimal zum kommunikativen Charakter eines Social-Trading-Anbieters, bei dem man auch weitere Maßnahmen wie Live-Chat oder Chat über Twitter erwarten würde. Die deutsche Kundenbetreuung von ayondo war zwischen 9:00 und 18:00 Uhr erreichbar. Weil diese zeitliche Erreichbarkeit nicht optimal zu den auf ayondo.com angebotenen Finanzinstrumenten passt, erhält der ayondo von unserer Redaktion hierfür eine durchschnittliche Bewertung.

Social-Trading gibt es erst seit kurzem, der Trend ist neuer als der Online-Aktienhandel für Privatanleger oder das bereits fest etablierte Online-Banking. Deswegen war es gar nicht so einfach weitere Erfahrungen zum Kundenservice von ayondo zu sammeln. Trotzdem war es einfach, online aufschlussreiche Erfahrungen mit dem ayondo-Kundenservice zu finden. Überraschend war in diesem Zusammenhang ein Ergebnis aus dem Jahr 2013. Ayondo erhielt den World of Trading Broker Award für den „Besten Service in Deutschland“. Der Kundenservice von ayondo erhält in unserem Test leider trotzdem nur die Teilnote „befriedigend“.

Ayondo im Risiko-Test - Risikohinweise nur mit Mindeststandard

Es nützt einem Anleger recht wenig, wenn zwar der Händler, dem der Anleger folgt, sehr erfolgreich ist, der Broker dahinter aber sehr fahrlässig arbeitet. So mancher Leser mag sich nun fragen, was wir konkret damit meinen. In erster Linie geht es darum, ob der Social Trading Broker dem Kunden bewusst macht, dass in der Geldanlage auch ein Risiko steckt. Andererseits ist es auch wichtig, dass das Unternehmen die Kundengelder sicher und gesetzeskonform verwahrt. Auch in Bezug auf die Einlagensicherung sind einige Punkte zu beachten. All diesen Aspekten widmen wir uns auch im Ayondo Testbericht.

Ayondo wird mit Risiko-Hinweisen, die auf jeder Seite unten eingeblendet sind seiner Verantwortung als Anbieter von riskanten Finanzinstrumenten gerecht. Das ist auch gut so, denn die Kombination aus „Follower sein“ und „CFDs handeln“ ist sehr riskant. Daher wäre auch ein Hinweis zu den Gefahren durch fehlende, eigene Marktbeobachtung notwendig. Beim Handel passieren Fehler, das liegt in der Natur der Sache. Selbst einem Investmentbanker mit Erfahrungen, der bei ayondo als Signalgeber fungiert, können Fehlentscheidungen unterlaufen. Ayondo reagiert darauf mit der Möglichkeit nach Fehlerbekanntmachung im Rahmen von Treu und Glauben Trades für ungültig zu erklären. Ayondo bietet auf seiner Webseite vor allem einen Marktplatz für den Handel. Aber er kümmert sich auch sorgfältig um die Auswahl seiner Top-Trader. Die einzelnen Karrierestufen kann grundsätzlich nur erreichen, wer eine gleichbleibend exzellenter Performance vorweist.

Jeder Social-Broker ist letztendlich auch nur ein Online-Broker. Weil es dabei immer um Geld geht, hat auch ein Social-Trading-Anbieter bei der sicheren Aufbewahrung von Kundengeldern und bei der Einlagensicherung klare Vorgaben zu berücksichtigen und einzuhalten. Auch hier hat die Aktiendepot-Redaktion bei nachgehakt. Mit der Aufbewahrung auf getrennten Konten und der Einlagensicherung bei FSCS erfüllte ayondo im Test exakt die gesetzlichen Vorgaben, aber bietet nicht mehr. So sind Kundengelder bis zu 50.000 EUR geschützt. Insgesamt rechtfertigen die Erfahrungen mit dem Thema „Risiko“ bei ayondo eine „ausreichende“ Bewertung.

Ayondo: Erfahrungen mit der Sicherheit - Durchschnittliche Online-Sicherheit

Der Social Trading Broker Ayondo setzt die Höhe der Mindesteinzahlung von aktuell 100 Euro sehr niedrig an. Das heißt jedoch nicht, dass nur weil einige vergleichsweise wenig Geld investieren, der Broker lax mit Sicherheitsbestimmungen umgehen kann. Im Test untersuchen wir, ob Ayondo die nötige Sicherheit bietet, dass sowohl Anleger (Follower) als auch Trader sich keine Gedanken über Hacker usw. machen müssen. Konkret untersuchten wir, ob die Broker Website die aktuellen Sicherheitsstandards in Bezug auf SSL-Verschlüsselung und SSL-Zertifikate verwendet. Auch weitere Sicherheitsvorkehrungen, die das Unternehmen trifft, haben wir unter die Lupe genommen. Außerdem haben wir einen Blick in die Fachpresse geworfen, ob es vielleicht bereits Berichte über ayondo Datenlecks oder erfolgreiche Hackerattacken gab.

Inwieweit die SSL-Verschlüsselung vorhanden und auf dem neuesten Stand ist, haben wir mit Hilfe folgender Webseiten überprüft: https://ssl-trust.com/SSL-Zertifikate/check und https://sslcheck.globalsign.com/de. Das Ergebnis unserer Recherchen war hier positiv. Ayondo erfüllt also alle erforderlichen Sicherheitsstandards. Natürlich kann jeder Leser diesen Check auch selbst noch einmal durchführen. Übrigens können dort sämtliche Homepages überprüft werden, nicht nur die von Social Trading Brokern.

Bis dato konnten wir keine Presseberichte zu Datenlecks oder erfolgreichen Hackerattacken finden. Das stufen wir grundsätzlich als positiv ein. Der Broker ist demnach um die Sicherheit von Kundengeldern und Kundendaten bemüht. Für die Zukunft wünschen wir uns von Seiten des Unternehmens noch ein paar mehr Hinweise, wie Anleger selbst auf mehr Sicherheit achten können. Auch ein Benachrichtigungsservice bei verdächtigen Transaktionen wäre ein willkommener Service. Dieser wird jedoch derzeit bei ayondo nicht geboten. Dafür gibt es immerhin eine gute Datenschutzerklärung von ayondo, auch wenn das keinen Einfluss auf die Sicherheit hat. Nach der Analyse aller Testkriterien in der Kategorie „Sicherheit“ bekommt dieser ayondo die Teilnote „befriedigend“.

Wissensvermittlung - Sehr vielfältiges Wissensangebot, leider mit Werbung verknüpft

Wer wenig Erfahrung im Online-Wertpapierhandel oder auch im CFD Trading hat, könnte besonders vom Social Trading Trend profitieren. Erfahrene Händler stellen bei den Brokern ihr Können unter Beweis. Doch auch wenn wenig Erfahrung im Trading an sich vorhanden ist, sollten Anleger doch zumindest die Funktionsweise und insbesondere die Risiken der Finanzinstrumente kennen, die die Trader nutzen. In dieser Kategorie untersuchen wir, ob und in welchem Umfang der Broker den Nutzern das jeweilige Rüstzeug mit an die Hand gibt.

Thematische Landingpages gibt es bei ayondo leider nicht. Herzstück des Angebots sind die Trading-Webinare (online, u.a. mit Daniel Saurenz und Stefan Riße), die auch in einem Archiv vorrätig sind. Ergänzt wird die Wissensvermittlung durch einen großen Wissensbereich sowie Handbüchern zu der Trading-Software. Als Kunde von ayondo erhält man alle Materialien kostenfrei.

Im Test der Aktiendepot-Redaktion bekam ayondo dafür, dass im Wissens-Bereich Werbung für ein Produkt des Partners gemacht wurde, aber leider Punktabzug. Dies hat im Bereich einer erfolgreichen Wissensvermittlungs nach Einschätzung unserer Redaktion nichts zu suchen, auch wenn es sich um ein gutes Tool des Business-Partners handelt (Sentiment-Trader). Auf Basis dieser Erfahrungen mit ayondo konnte nur die Testnote „befriedigend“ vergeben.

Benutzerfreundlichkeit, die Erfahrungen bei ayondo - Solide Nutzeroberflächen mit leichten Mängeln

In den letzten Jahren spielt die Benutzerfreundlichkeit einer Website eine immer größere Rolle. Denn wenn sich ein Anleger bzw. Trader auf der Homepage oder der Plattform nicht zurechtfindet, ist die Gefahr groß, dass er dem Broker enttäuscht den Rücken kehrt. In der Kategorie Benutzerfreundlichkeit untersuchen wir die Optik der Website, ob sie intuitiv bedienbar ist und auch welchen Eindruck die Handelsplattform macht.

Die Webseite ayondo.com macht spontan einen sehr guten Eindruck, weil sie übersichtlich und ansprechend ist. Dazu tragen die Symbole der Auszeichnungen bei, die ayondo bereits für sich verbuchen konnte. Und auch Farbgestaltung und generelle Optik sind modern. Dieser tolle erste Eindruck setzt sich fort, wenn man sich weiter über die Webseite bewegt. Die Seite funktionierte im Test auf allen Endgeräten tadellos. Auf Notebooks muss der Nutzer allerdings hin und her scrollen, da sich die Seite nicht responsive (d.h. automatisch) anpasst an das Gerät des Kunden anpasst. Die Menüführung ist darüber hinaus nicht optimal, so dass potentielle Kunden mitunter vermutlich lange suchen müssen, bis sie zur passenden Information gelangen.

Als nächstes wurde geprüft, ob es bei ayondo Fehler auf der Webseite gibt und ob die gerne verwendete Suchfunktion auch tatsächlich findet. Mit ayondo war die Erfahrung hier neutral ab: es gibt keine Suchfunktion, aber glücklicherweise auch keine fehlerhafte Links.

Social-Trading ist vergleichsweise einfach und vieles läuft automatisch ab. Deswegen spielt, anders als bei herkömmlichen Online-, CFD-, oder FX-Brokern, die Handelssoftware keine so entscheidende Rolle. Benutzerfreundlich und übersichtlich muss sie natürlich trotzdem sein. Die Trade Hub-Handelsplattform funktioniert sowohl auf allen Endgeräten solide. Allerdings wurde die Genauigkeit der Eingaben (Stop Loss etc.) von Nutzern kritisiert. Bei ayondo ist in der Benutzerfreundlichkeit daher noch etwas noch Luft nach oben. Deswegen gibt in dieser Kategorie im ayondo-Test die Teilnote „befriedigend“.

Mobiles Trading - Akzeptables mobiles Angebot für Apple und Android

Soziale Netzwerke werden von den Nutzern heute mehr und mehr über das Smartphone bzw. iPhone genutzt. Für Anleger ist der Schritt daher nur logisch, dass sie auch das Social Trading über mobile Geräte nutzen möchten. Hier untersuchen wir, ob ayondo eine App für Android und iOS zur Verfügung stellt und wir beurteilen zudem den Funktionsumfang der ayondo App.

Ayondo hat ein Angebot für mobiles Trading. Die technische Umsetzung erfolgt dabei über eine kostenlose App. Responsive-Webdesign (eine Webseite, die sich dem Gerät des Besuchers anpasst) gibt es bei ayondo leider nicht, so dass der Nutzer eines Tablets oder Smartphones auf die App zurückgreifen muss. Sie ist verfügbar für iPhone, iPad und Android. Grundsätzlich ist der Eindruck dieser technischen Lösung bei unserer Redaktion gut. Laut Kundenmeinungen sind insbesondere auf dem Tablet die Daten aber schwer lesbar. Mobiles Trading bei ayondo führt also grundsätzlich zu durchwachsenen Erfahrungen. Wenn man mit der Darstellung klar kommt, ist die App durchaus eine Alternative zum Trading auf der ayondo-Webseite. Letztendlich erhält ayondo im Test von Aktiendepot.de die Teilnote „befriedigend“ in der Kategorie „Mobiles Trading“.

Trader & Follower - Fehlende Kommunikation zwischen Trader & Follower

Die Handelsplattform und die Gebühren können noch so gut sein, das gesamte Angebot nützt überhaupt nichts, wenn es nicht ausreichend genug gute Trader gibt, denen die Anleger ihr Geld anvertrauen können. Letztlich hängt der Erfolg des Social Trading Brokers daher ganz stark von der Anzahl und auch der Qualität der signalgebenden Trader ab. Es jedoch gar nicht so einfach, diesen Punkt zu beurteilen, denn was macht denn einen guten Trader aus? Um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten, haben wir dennoch einige Punkte in unseren Test mit einbezogen. Darunter fällt zum Beispiel, wie viele Trader denn überhaupt aktiv sind. Welche Strategien werden verfolgt? Wie ist die Möglichkeit des Austausches zwischen Tradern und Followern? Was zeigt uns der Blick in die Handelshistorie?

Leider lassen sich weder über die Zahl der Nutzer, noch darüber, wie viele von ihnen tatsächlich als signalgebende Trader agieren, bei ayondo vernünftige Informationen finden. Einer Trader-Übersicht zufolge dürften es weniger als 100 Top-Trader sein. Ayondo hält sich hier wie auch schon in anderen Bereichen mit Informationen zurück. Aktiv gefolgt werden kann maximal 5 signalgebenden Tradern. Da bei ayondo ausschließlich CFDs gehandelt werden, gibt es vermutlich auch nur entsprechende CFD-Trading-Strategien. Parallel zum Trading fand bisher auf ayondo.com auch kein aktiver Austausch zwischen Tradern und Followern statt. Das ist unerfreulich, denn damit ist ayondo nicht unbedingt ein Broker, der für aktives Social-Trading steht. Unter Berücksichtigung aller Testkriterien in der Kategorie „Trader & Follower“ erhält ayondo die Testnote „ausreichend“.

Zusatzangebote - Viele Angebote, aber nicht für Daytrader

Social Trading Broker eignen sich in der Regel eher weniger für den Eigenhandel. Daher sind sie nur bedingt für Daytrader geeignet. Derzeit gibt es ungefähr 10 Social Trading Broker und mehr als 50 klassische Online Broker. Das zeigt auch, dass vergleichsweise viele Broker um nur eine begrenzte Anzahl an Kunden kämpft, da die Deutschen ja eher als „Wertpapierscheu“ gelten. Um Neukunden zu gewinnen setzen Unternehmen daher zu recht auf diverse Zusatzangebote ein. Welche das sind und ob sich diese lohnen, untersuchen wir in dieser Kategorie.

Bei ayondo können unzufriedene Depotkunden, die über einen Wechsel ins Social-Trading nachdenken, mit einer Freunde-werben-Freunde Aktion und Gutschriften für Facebook-Trader-Konten rechnen. Trading-Einsteiger mit wenig Erfahrung sollen darüber hinaus mit Prämien für den Anbieterwechse zu einem Einstieg motiviert werden. Darüber hinaus gibt es bei ayondo Prämien für „Real Money Trader“. Schon für klassische Broker sind Vieltrader und Daytrader eine sehr wertvolle Zielgruppe. Für Social-Broker gilt das noch mehr, denn es soll ja nicht irgendjemand die Trading-Signale für viele Follower setzen, sondern ein möglichst Börsenexperte mit viel Erfahrung. Außerdem wird im Social-Trading meist mit einer hohen Handelsfrequenz gearbeitet, allein schon aufgrund der gehandelten Finanzinstrumente wie z.B. CFD. Ein wichtiges Testkriterium war also, welche Erfahrungen Vieltrader, Daytrader und andere Börsen-Professionals bei ayondo machen. Am meisten belohnt werden bei ayondo logischerweise die signalgebenden Trader. Vieltrader, die ausschließlich folgen werden nicht extra belohnt. Auch deswegen bekommt ayondo im Test der Aktiendepot-Redaktion die Teilnote „gut“ in der Testkategorie „Zusatzangebote“.

Rechtliches - FCA-Regulierung und gute deutschsprachige AGB

Über den Vertragspartner DonauCapital Wertpapier AG ist ayondo bei der BaFin registriert. Prinzipiell ist die Britische Aufsichtsbehörde FCA (Financial Conduct Authority) für die Regulierung von ayondo verantwortlich. Das ist positiv zu bewerten, denn in der Finanzbranche gilt diese Regulierungsbehörde als verlässlich. Darüber hinaus hat die Aktiendepot-Redaktion bei ayondo die Qualität der juristisch bedeutsamen Texte unter die Lupe genommen. Interessenten an einem ayondo-Konto müssen schließlich klar verstehen können, was sie da eigentlich unterschreiben.

Ayondo konnte hier überzeugen, denn der Standard der rechtlich relevanten Texte ist in Ordnung. Aber auch die deutschen Kunden unterliegen letztlich den britischen „Terms and Conditions“, selbst wenn diese sich in einer guten Übersetzung auf der Webseite befinden. Wer schnell selbst bei einem Broker auf den Zahn fühlen will, kann dies über eine Google-Suche machen und zum Beispiel nach „ayondo AGB“ oder „ayondo AGB PDF“, notfalls auch nach „ayondo AGB deutsch“ suchen. Falls ein Vertrag mit ayondo abgeschlossen werden soll, empfiehlt sich vor Vertragsunterzeichnung alles genau durchzulesen. Ganz besonders, wenn auf der Webseite noch nicht alles im Detail erklärt und festgelegt wurde. Besondere Vorsicht ist bei Social-Brokern geboten, die sich auf riskante Finanzinstrumente spezialisiert haben und ihren Unternehmenssitz im Ausland haben. Bei ayondo ist dies der Fall, denn der Hauptsitz ist in Groß Britannien. Nach Berücksichtigung aller Testkriterien bekommt ayondo in unserem Test in der Kategorie „Rechtliches“ von der Aktiendepot-Redaktion die Teilnote „gut“.

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Im Test von Aktiendepot.de: Konnte ayondo überzeugen?

NEIN, als Social-Broker konnte ayondo im Test eher nicht überzeugen, denn die Testnote ist 3,1. Während dieser Broker zumindest bei seinen Zusatzangeboten einen guten Testeindruck hinterlassen hat, besteht vor allem bei der Transparenz der Informationen noch viel Verbesserungspotential. Das Angebot des Brokers richtet sich in erster Linie an Einsteiger mit wenig Erfahrung, die über die Schwelle des Social-Trading in den CFD-Handel einsteigen wollen. Im Test der Aktiendepot-Redaktion hat sich gezeigt: Einsteiger können durchaus bei ayondo handeln, sollten dies aber dringend im Demokonto tun und dort ohne echtes Geld erst einmal ausgiebig testen. Insgesamt kann keine eindeutige Empfehlung ausgesprochen werden, ob dieser Social-Trading-Anbieter für Einsteiger geeignet ist, bei Tradern mit einigen Erfahrungen sieht das schon deutlich besser aus.

 

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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.
Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Bei professionellen Kunden können Verluste Einlagen übersteigen.