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Ohne Strategie werden Sie als FX-Trader viel Geld verlieren!

Aktiendepot.de-Report: entscheidende Tipps für Forex-Trader

Einen typischen FX-Trader gibt es nicht, denn Sie können Währungsrisiken absichern oder spekulieren. Erfolgsentscheidend ist der richtige Broker-Typ

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Es gibt unterschiedliche FX-Trader und verschiedene Strategien können zum Erfolg führen. Sehr wichtig ist, ob Sie via ECN oder STP als Trader direkt im Forex-Markt agieren oder lediglich einen CFD abgeschlossen haben. Entscheidend ist, dass Sie als FX-Trader wissen, welche Risiken es gibt und wie Sie trotzdem erfolgreich handeln können. Deswegen haben wir für Sie viele für FX-Trader relevante Themen zusammengefasst: vom Einstieg beim richtigen Broker-Typ bis zu den Unterschieden zwischen FX-Tradern und Aktienhändlern. Spannende strategische Ansätze und weiterführende Links gibt es am Ende des Reports.

FX-Trader: es läuft besser, wenn Sie wissen, was Sie tun!

Was wollen Sie: Geld verdienen, Risiken absichern oder beides?

Das FX-Trading, der Margin-Handel auf Basis von Wechselkursen bei Währungspaaren, ist wesentlich riskanter als klassisches Investment in Aktien, Anleihen oder Fonds. Folgende sieben Faktoren sind dafür verantwortlich:

  • der Handel findet im Interbankenmarkt, also außerbörslich statt
  • mit aktuell über 5 Billionen US-Dollar ist das Handelsvolumen gigantisch
  • die Vertragspartner und Gegenspieler sind einflussreiche FX-Trader
  • FX-Trader bewegen große Geldsummen, um von kleinen Kursschwankungen zu profitieren
  • Privatanleger können ein Standard-Lot (100.000 Währungseinheiten) nicht ohne Margin oder Hebel bewegen
  • je höher der Hebel, desto höher ist das Risiko

Als FX-Trader bewegen Sie sich also in einem herausfordernden Umfeld. Um schon als Anfänger und Einsteiger möglichst erfolgreich zu sein, müssen Sie genau wissen, was Sie wollen. Erfreulicherweise ist FX-Trading so flexibel, dass sowohl offensiv spekuliert werden kann als auch eine Absicherung von Risiken möglich ist. Erfahrene FX-Trader und FX-Trading-Experten nutzen sogar eine Kombination dieser beiden Grundstrategien!

  • Wenn die Rendite im Vordergrund steht, können Sie sich als FX-Trader beispielsweise aufs Intraday-Trading spezialisieren. Wenn Sie dabei auch schon von sehr geringfügigen Kursschwankungen profitieren wollen, könnte Scalping für Sie interessant sein. Leider ist diese Strategie nicht bei jedem Broker möglich. Weil die Gegenspieler und Trends im FX-Markt so stark sind, macht es als Anfänger oder Einsteiger in der Regel keinen Sinn, sich gegen einen Trend zu stemmen. Deswegen könnte eine Trendfolge-Strategie für Sie interessant sein, hier erfahren Sie mehr.
  • Sie können aber auch ganz anders als FX-Trader agieren, zum Beispiel, wenn Sie einen Onlineshop betreiben und dabei Waren ins Ausland senden oder selbst Waren aus dem Ausland importieren. Bei höheren Umsätzen können hier sehr schnell empfindliche Währungsrisiken aus den Wechselkursschwankungen entstehen. FX-Trading kann in diesem Fall als Hedging-Strategie eingesetzt werden. Ein Beispiel: wenn der Euro im Wert steigt, wäre das schlecht für Ihre Exporte. Sie könnten also mit passenden FX-Trade auf steigende Kurse setzen und damit Ihre Verluste im Kerngeschäft ausgleichen. Sie haben viele exportierende deutsche Unternehmen in Ihrem Aktien-Portfolio? Auch hier könnten Sie darüber nachdenken Ihre Aktien-Positionen gegen einen zu starken Euro abzusichern!

Welchen Partner wollen Sie: ECN, Market Maker oder STP? 

Gerade unerfahrene Einsteiger tun sich erfahrungsgemäß schwer so systematisch als FX-Trader einzusteigen. Es lohnt sich allerdings, hier schon früh die richtigen Weichen zu stellen. Hier kommt der Faktor „FX-Broker“ ins Spiel, denn oftmals beginnen Forex-Trader bei einem Anbieter mit einem „Market-Maker“-Geschäftsmodell. Diese Kursmakler schließen rechtlich betrachtet einen Differenzkontrakt (CFD) mit ihren Kunden ab. Sie handeln also nicht selbst als FX-Trader am großen Kassamarkt für Devisen, sondern ausschließlich mit Ihrem Broker, außerbörslich und vollkommen unreguliert. Den eigentlichen FX-Trade führt der Broker, zusammen mit vielen anderen kleinen Forex-Ordern, auf eigene Rechnung am globalen Devisenmarkt durch. Zur Absicherung nimmt ein Kursmakler dabei oft die exakte Gegenposition zu Ihrem Trade ein. Daraus resultiert ein unerfreulicher Interessenkonflikt. Auf dieser Basis lässt sich in der Regel keine erfolgreiche Karriere als FX-Trader aufbauen, zum Glück gibt es andere Optionen.

Erfolgreiche FX-Trader unterscheiden sich schon durch die Wahl des richtigen FX-Brokers von weniger erfolgreichen Zeitgenossen. Die entscheidende Frage ist hier: ECN, Market Maker oder STP? Weil sich viele Broker bei Ihrem Geschäftsmodell sehr bedeckt halten, ist es allerdings gar nicht einfach, die besseren STP- und ECN-Broker zu erkennen. Bei allen drei Broker-Varianten spielt der Spread (Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs) eine wichtige Rolle, ECN-Broker setzen allerdings stärker auf Kommissionen. Dieses Vergütungsmodell ist bei Market Makern nicht anzutreffen. Ein ECN-Anbieter ist auf Augenhöhe mit klassischen Aktien-Brokern, denn er leitet die Order so schnell wie möglich an den Interbankenmarkt weiter, auf dem fortlaufend alle Kurse für alle Währungspaare ermittelt werden.

Weil ECN-Broker oft schon durch die Höhe Ihrer Mindesteinlage (z.B. 25.000 €) interessierte FX-Trader und FX-Einsteiger „aussortieren“, gibt es eine durchaus interessante Zwischenlösung: die STP-Broker. Diese Broker sind nicht via ECN (Electronic Communication Network) mit dem Interbankenmarkt verbunden, haben aber immerhin einen Pool von Liquiditätsanbietern, der dabei hilft Ihre FX-Trades möglichst wunschgemäß abzuwickeln.

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Mehr Wissen zum Devisenhandel: erste Schritte als FX-Trader

  • Eine einzelne Währung ermöglicht noch kein FX-Trading
  • Beim FX-Trading wird immer das Verhältnis der Wechselkurse eines Währungspaares betrachtet
  • Daraus resultieren die am Anfang durchaus verwirrenden Bezeichnungen wie EUR/USD oder GBP/USD
  • Die Währungspaar-Kürzel sind im Prinzip so etwas wie Wertpapierkennnummer von Aktien und anderen Wertpapieren
  • Als FX-Trader verkaufen Sie immer eine Währung und kaufen die andere, je nachdem welche Währung Sie im Vorteil sehen
  • Der Devisenkurs verändert sich nie zufällig, sondern wird immer von Angebot und Nachfrage nach den entsprechenden Währungen bestimmt
  • Um als FX-Trader aus den daraus resultierenden Preisschwankungen zu profitieren, müssen Sie wissen, was Angebot und Nachfrage nach einer Währung beeinflusst, dazu erfahren Sie später mehr!

Erfolgreiche FX-Trader wissen alles über den Forex-Markt:

Werfen wir aber zuerst einen Blick auf den FX-Markt selbst!

  • FX hat nichts mit Spezialeffekten zu tun sondern ist die Kurzform von FOREX, spezialisierte FX-Broker erkennen Sie deswegen oft schon am Unternehmensnamen, beispielsweise easy-forex, FOREX.com, FXCM, FxPro, IronFX oder GKFX
  • FOREX ist eine mittlerweile sehr gängige Abkürzung für den FOReign EXchange Market, den globalen Markt, auf dem Devisen gehandelt werden
  • Die täglichen Umsätze sind selbst für etwas erfahrene FX-Trader immer noch schwer zu fassen, denn die Zahlen haben viele Nullen. Weil immer mehr FX-Trader die Möglichkeiten am globalen Devisenmarkt entdecken steigt das Handelsvolumen stetig. Wurden im Herbst 2011 pro Tag schon mehr als 4,5 Billionen US-Dollar umgesetzt, so waren es im Frühjahr 2014 bereits mehr als 5 Billionen US-Dollar Tagesumsatz, So sieht der Tagesumsatz übrigens voll ausgeschrieben aus: 5 Billionen = 5.000.000.000.000 US-Dollar!
  • Damit ist der Foreign Exchange Market der umsatzstärkte Finanzmarkt der Welt, gleichzeitig sehr liquide und sehr volatil
  • der Forex-Markt ist unter der Börsenwoche durchgängig offen, dort ist also 24/5-Trading möglich
    Forex Handelszeiten
  • Der FX-Markt ist allerdings keine Börse, sondern ein sogenannter Kassamarkt oder Spotmarkt. Erfahrene FX-Trader sprechen deswegen häufig von FX-Spotmarkt oder FX-Kassamarkt, gemeint ist aber exakt dasselbe wie mit Forex-Markt oder Devisenmarkt. Weil der Devisenhandel im großen Stil vor allem zwischen Banken stattfindet, spricht man auch vom Interbankenmarkt
  • Dieser Interbankenmarkt hat keinen physischen Ort, sondern findet außerbörslich als OTC-Handel statt, früher per Telefon oder Telex, heute vielfach Online und über elektronische Handelssysteme.
  • Als FX-Trader treffen Sie am FX-Spotmarkt auf Großbanken, Investmentbanken, institutionelle Anleger wie Hedgefonds oder Pensionsfonds, exportierende und importierende Industrie- und Handelsunternehmen und natürlich auch auf andere Forex-Broker.
  • Devisen können in verschiedenen Formen gehandelt werden, zum Beispiel als Forwards (börsengehandelten Futures) oder als FX-Optionen (Devisenoptionen)
  • Sie sind zwar selbst keine aktiven FX-Trader, aber die Zentralbanken bestimmten das Geschehen am Devisenmarkt maßgeblich. Zentralbanken wie die Europäische Zentralbank, die Federal Reserve, oder die Bank of Japan nehmen allerdings durch geldpolitische Maßnahmen indirekt sehr viel Einfluss, insbesondere auf die Liquidität (niedrigere Zinsen = mehr Liquidität, höhere Zinsen = weniger Liquidität).

Für FX-Trader hat die vierte Nachkommastelle eine besondere Bedeutung!

Wer sich für den Einstieg in den Devisenhandel interessiert, sieht sich bei den Brokern meist mit einer Menge englischer oder scheinbar unverständlicher Fachbegriffe konfrontiert. Deswegen hat die Aktiendepot-Redaktion für angehende FX-Trader alle wichtigen Begriffe genau definiert:

Eine entscheidende Einheit für FX-Trader ist ein Pip. Auch dies ist eine Abkürzung eines englischen Fachbegriffs, genau wie FX. Pip steht für „percentage in point“ oder „price interest point“ und stellt den kleinstmöglichen Kursschritt am FX-Spotmarkt dar. Ein Pip ist dabei die vierte Nachkommastelle, der Unterschied zwischen EUR/USD 1,2775 und 1,2776 beträgt also genau ein Pip! Die Kurse jedes Währungspaares müssen so genau bestimmt werden, weil das Handelsvolumen so groß ist, eine Veränderung vor dem Komma würde ja gleich viele Billionen und Milliarden bedeuten.

Den in Pips gemessenen Kursschwankungen stehen, selbst beim absoluten FX-Trading-Einsteiger, große Handelsvolumen gegenüber. Gehandelt werden am FX-Spotmarkt nämlich die sogenannten Standard-Lots. Ein Standard-Lot entspricht bei den meisten Währungspaaren 100.000 Einheiten der Basiswährung. Als FX-Trader, der mit Lots tradet, bewegen Sie beim Währungspaar EUR/USD also entweder 100.000 Euro oder 100.000 US-Dollar, je nachdem welche Währung Sie kaufen beziehungsweise kaufen. Weil Standard-Lot zu umständlich ist, wird oft einfach nur von „Lot“ und „Lots“ gesprochen. Weil 100.000 Euro natürlich ein Brett sind, selbst mit mit einem kräftigen Hebel von 10:1, bieten FX-Broker mittlerweile kleinere Lot-Größen an. Über diese sollen auch weniger solvente Privatanleger als Forex-Trader aktiv werden können. Die Spanne reicht hier vom Mini-Lot (10.000 Einheiten der Basiswährung) bis zum Mikro-Lot (1.000 Einheiten der Basiswährung).

Durch die Verwendung von Margin (Sicherheitsleistung) und Leverage (Hebel) hat das FX-Trading viele Ähnlichkeiten mit dem CFD-Trading und dem Futures-Handel. Um 100.000 Einheiten der Basiswährung zu bewegen, muss man also nicht zwingend auch ein Devisen-Startkapital in dieser Größenordnung haben. Je nach Forex-Broker, Lot-Größe und Währungspaar variiert diese Margin zwischen 0,25 und 5,00 Prozent des FX-Transaktionsvolumens. Hier einige konkrete Rechenbeispiele:

Beispiel 1: Standard-Lot, Broker-Margin: 0,25 Prozent

Notwendige Sicherheitsleistung: 250 Einheiten der Basiswährung

Daraus resultierender Hebel: 400:1 

Beispiel 2: Standard-Lot, Broker-Margin: 5,00 Prozent

Notwendige Sicherheitsleistung: 5.000 Einheiten der Basiswährung

Daraus resultierender Hebel: 20:1

Beispiel 3: Mini-Lot, Broker-Margin: 2,50 Prozent

Notwendige Sicherheitsleistung: 250 Einheiten der Basiswährung

Daraus resultierender Hebel: 40:1

Beispiel 4: Mikro-Lot, Broker-Margin: 1,00 Prozent

Notwendige Sicherheitsleistung: 10 Einheiten der Basiswährung

Daraus resultierender Hebel: 100:1

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Einsteiger geben auf, hartnäckige Trader werden zu FX-Experten

Es wird sofort deutlich: die Hebelwirkung bei Devisen-Trades kann enorm sein! Vor allem die FX-Depots von schlecht kapitalisierten Einsteigern sind davon betroffen. Erfahrene FX-Trader werden übrigens schon ab einem Hebel von 10:1 sehr, sehr vorsichtig und die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC hat den maximalen Hebel in den USA auf 50:1 bzw. 20:1 limitiertEin Hebel von 100:1 oder gar 400:1 hat also nichts mehr mit seriösem FX-Trading zu tun, sondern ist ein reines Vabanquespiel.

Was viele Einsteiger und Anfänger beim FX-Trading unterschätzen: der Hebel wirkt für jeden FX-Trader immer in beide Richtungen! Bei entsprechendem Kursverlauf es also sehr schnell zu hohen Gewinnen oder Verlusten kommen. Falls sich die Kurse in die falsche Richtung entwickeln, kann es zum Margin Call kommen. Dies ist die Aufforderung des Brokers die Sicherheitsleistung zu erhöhen und damit den Trade der neuen Marktsituation anzupassen. Auf babypips.com wird dieses Szenario plastisch, plakativ und mit der notwendigen Portion Galgenhumor fachlich korrekt durchgerechnet und amüsant beleuchtet.

Wer als FX-Trader umsichtig agiert, kommt sicher nie in solche Situationen. Einige Neulinge erleiden allerdings herbe Verluste. Oft wird danach der Fehler beim Broker oder beim System gesucht und eine eigentlich hoffnungsvolle Karriere als FX-Trader findet ein abruptes Ende. In der Zwischenzeit freuen sich erfahrene FX-Trader über weniger Konkurrenz und handeln umsichtig weiter.

Hilfreiche Ideen für Ihre Strategieplanung als FX-Trader

Damit Sie auch langfristig als FX-Trader erfolgreich sind, brauchen Sie mehr als den richtigen FX-Broker (ECN) und ein vernünftiges Startkapital (Mindesteinlage). Sie brauchen eine schlüssige Strategie für den Devisenhandel. Erfolgreiche Strategien sind keine geheimen Tricks und auch keine Magie! Erfolgreiche FX-Trader wissen einfach, welche Daten und Ereignisse die Kurse am Forex-Spotmarkt direkt und indirekt beeinflussen. Auf dieser Basis können mithilfe von Wirtschaftsdaten und Chartanalyse endlos viele Strategien entworfen, getestet, optimiert und in die Realität umgesetzt werden. Erfahrene FX-Trader achten bei der Strategieplanung vor allem auf folgende Faktoren:

  • Zinsschritte der Zentralbanken (z.B. Anhebung, Senkung oder Stagnation der Leitzinsen)
  • Publikation von ökonomischen Daten (z.B. Konjunkturdaten, Arbeitsmarktdaten, Exportdaten)
  • Sonstige währungsrelevante Daten (z.B. Downgrades oder Upgrades durch Ratingagenturen für Staaten, Regierungskrisen, Schuldenschnitte, Haushaltsdefizite, Haushaltsüberschüsse)
  • nach Einschätzung von Chartanalyse-Experten ist die technische Analyse für das FX-Trading optimal geeignet, denn es werden immer wieder Trends und regelmäßig wiederkehrende Trends beobachtet

Bester Forex Broker ist in unserem Test IG, warum erfahren Sie in unserem Ratgeber zu diesem Thema.

Unser Fazit für die richtige FX-Trader-Strategie

  1. Spekulation oder Hedging? Ihre Strategie als FX-Trader ist erfolgsentscheidend!
  2. ECN, Market Maker oder STP? Dass muss der Forex-Broker vor dem Trading beantworten!
  3. FX-Trader: Beim Einstieg ins FX-Trading ist die Lernkurve steil, erst mit Erfahrung handeln Sie erfolgreicher!

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